Polizeieinsatz in Illertissen
: Verdacht auf verbotene Prostitution in Hotelzimmer

Am Dienstagabend hat die Polizei in Illertissen nach einem Hinweis ein Hotelzimmer überprüft. Sie trafen eine 19-Jährige an. Gegen sie läuft nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.
Von
Verena Eisele
Illertissen
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Polizei

Die Polizei hat eine 19-Jährige in Illertissen der verbotenen Prostitution überführt.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Polizei überprüfte Hotelzimmer in Illertissen wegen Verdacht auf illegale Prostitution.
  • 19-jährige Frau angetroffen, Verdacht auf verbotene Prostitution bestätigt.
  • Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Prostitutionsschutzgesetz eingeleitet.
  • Prostitution in Gemeinden unter 30.000 Einwohnern in Bayern verboten, auch in Illertissen (18.500 Einwohner).
  • Sperrbezirke in größeren Städten wie Ulm und Neu-Ulm verbieten Prostitution in bestimmten Zonen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Dienstagabend, 7. Oktober, ist die Polizei Illertissen erneut einem Hinweis auf illegale Prostitution in einem örtlichen Hotel nachgegangen. Mehrere Männer sollen das gleiche Zimmer in kurzen Abständen aufgesucht und nach wenigen Minuten wieder verlassen haben.

Als die Einsatzkräfte das Zimmer kontrollieren wollten, wurde zunächst nicht geöffnet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete diese eine Durchsuchung an. Dabei trafen die Beamten eine 19-Jährige an. Der Verdacht auf verbotene Prostitution bestätigte sich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau entlassen. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Prostitutionsschutzgesetz eingeleitet.

Prostitution ist in Bayern grundsätzlich in Städten und Gemeinden bis zu 30.000 Einwohnern verboten. Unter dieses Verbot fällt Illertissen mit rund 18.500 Einwohnern. Innerhalb von größeren Städten, also beispielsweise in Ulm und Neu-Ulm, gibt es zudem Sperrbezirke, wo Prostitution nicht genehmigt wird, beispielsweise in der Nähe einer Schule.