Personalie: Anton Gugelfuß ist neuer Präsident des Fensterbauer-Verbands

Bei der Vorstellung in der Mitgliederversammlung am 17. Juni 2026 in Göttingen: (von links nach rechts) der scheidende VFF-Präsident Helmut Meeth und der neue Präsident Anton Gugelfuß mit den VFF-Geschäftsführern Frank Lange und Frank Koos.
VVF/PCL- Anton Gugelfuß ist neuer Präsident des Verbands Fenster und Fassade mit über 450 Mitgliedern.
- Er wurde bei der Mitgliederversammlung am 17. Juni in Göttingen einstimmig gewählt.
- Der 66-Jährige leitete lange den Elchinger Türen- und Fensterbauer und übergab 2025 an Sohn Max.
- Er kritisiert drohende Dokumentationspflichten aus Brüssel – für kleine Betriebe „völlig unleistbar“.
- Noch diese Woche reist er nach Berlin zu einem Mittelstandstreffen und Gesprächen mit Abgeordneten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch in dieser Woche wird Anton Gugelfuß nach Berlin reisen. Dort steht ein Mittelstandstreffen an sowie Gespräche mit Bundestagsabgeordneten. Anton Gugelfuß hat lange Zeit den gleichnamigen Elchinger Türen- und Fensterbauer geleitet, im Februar 2025 hatte er die Geschäftsführung an seinen Sohn Max übergeben. Der Mittelständler, der derzeit etwa 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, zählt zu den größten Fenster- und Türenherstellern in Süddeutschland.
Seit rund 13 Jahren ist Anton Gugelfuß zudem im Präsidium des Branchenverbands „Fenster und Fassade“ (VFF) mit mehr als 450 Mitgliedsunternehmen aktiv. Nun ist der Elchinger Unternehmer dessen Präsident. Es hat ihn nicht auf diesen Posten gedrängt. Aber weil der bisherige Präsident Helmut Meeth aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste, erklärte sich der 66-Jährige dazu bereit, zu kandidieren. Er wurde einstimmig gewählt. Die Übergabe an der VFF-Spitze erfolgte am 17. Juni während der Mitgliederversammlung im Rahmen des VFF-Jahreskongresses in Göttingen.
Bürokratie „völlig unleistbar“
„Wir haben rund 5000 fensterbauende Betriebe in Deutschland“, sagte Anton Gugelfuß im Gespräch mit unserer Zeitung. Und die Branche steht vor einigen Herausforderungen. Die Lage im Baubereich ist durchwachsen. Dazu drohe ein neuer Bürokratiehammer aus Brüssel. „Die drohenden Dokumentationspflichten wären gerade für kleinere Betriebe völlig unleistbar“, erklärte Anton Gugelfuß. Darum will er sich in Berlin und in Brüssel für eine praxisnahe Lösung einsetzen.
