Neue A7-Brücke: Große Erleichterung über neue Brücke bei Neu-Ulm

Trotz des Regens waren, geschützt unter Regenschirmen, etliche Schaulustige zur Brückenfreigabe zwischen Finningen und Holzheim am Mittwochmittag gekommen.
Stefan Czernin- Neue A7-Brücke zwischen Finningen und Holzheim am 22. Oktober nach einem Jahr Bauzeit eröffnet.
- Baukosten von 4 Millionen Euro, Brücke jetzt für sechs Autobahnspuren ausgelegt.
- Geh- und Radweg mit 3 Metern Breite und Schutzplanke verbessert Sicherheit.
- Erleichterung für Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftliche Maschinen.
- Regionale Politiker und Bürger bei feierlicher Freigabe trotz Regen anwesend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Große Erleichterung, besonders auf der Holzheimer Seite: Am Mittwoch, 22. Oktober, wurde die neue Autobahnbrücke über die A7 zwischen Finningen und Holzheim nach rund einem Jahr Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben. Trotz des Regens waren etliche Zuschauerinnen und Zuschauer zur offiziellen Freigabe gekommen. Und die nahmen es dann dem Leiter des staatlichen Bauamts Krumbach, Alexander Leis, auch nicht krumm, dass er in seiner Ansprache Holzheim einmal als „Holzhausen“ bezeichnete.
Auch der Holzheimer Bürgermeister Thomas Hartmann ist froh, dass die Zeit der Umwege vorbei ist. Autofahrer mussten über Steinheim oder Hirbishofen ausweichen. „Ja, wir haben unsere Brücke wieder!“, sagte er. Das sei auch für die Geschäftsleute, Händler und Gastronomen in der Gemeinde eine gute Nachricht, weil ihnen die Laufkundschaft zu einem guten Teil abhandengekommen war. Sie fühlten sich abgeschnitten.
„Die Menschen profitieren“
„Die Freude ist groß. Wir sind froh, dass wir unsere Verbindung wieder haben“, sagte Hartmann. „Die Menschen profitieren“, sekundierte die Neu-Ulmer OB Katrin Albsteiger. Gerade für Radfahrer und Fußgänger seien die Umwege beschwerlich gewesen.
Vier Millionen Euro hat das Bauvorhaben gekostet; die neue Brücke ist für sechs Autobahnspuren ausgelegt. Notwendig war der Ersatzneubau des 50 Jahre alten Brückenbauwerks aufgrund des schlechten baulichen Zustands geworden. Die neue Brücke bietet nun auch einen mit einer Leitplanke abgetrennten Geh- und Radweg. Abzüglich der Schutzplanken verbleiben dem Fußgänger- und Radverkehr jetzt 3 Meter.
Zuvor war der ungeschützte Übergang für Radfahrer und Fußgänger nur 1,5 Meter breit gewesen. Radler waren angehalten, abzusteigen und ihr Fahrrad über die Brücke zu schieben. Was viele nicht taten. „Das war immer eine heiße Fahrt über die Brücke“, erklärte die Neu-Ulmer Landrätin Eva Treu, die aus Finningen stammt. Auch große landwirtschaftliche Maschinen hätten es nun leichter. „Das ist eine große Erleichterung.“

Zur offiziellen Brückenfreigabe waren Vertreter der beteiligten Unternehmen, des staatlichen Bauamts in Krumbach und der regionalen Politik gekommen.
Stefan CzerninAuch der Neu-Ulmer Bundestagsabgeordnete Alexander Engelhard und der Landtagsabgeordnete Thorsten Freudenberger waren zur Brückenfreigabe gekommen. „Das ist meine Hausstrecke nach Neu-Ulm“, erklärte Engelhard, der im Weißenhorner Ortsteil Attenhofen einen Mühlenbetrieb hat. Er freut sich, wieder den direkten Weg nehmen zu können.
