Mysteriöse Aktion: Warum steht ein Fenster am Waldrand bei Finningen?

Fachgerecht aufgebaut samt Fensterläden und Vordach steht das Fenster an einem Feldweg zwischen Finningen und Neuhausen.
Josef Kolich- Mysteriöses Fenster steht am Waldrand zwischen Finningen und Neuhausen – kein Hinweis auf den Errichter.
- Fachmännisch installiert mit Vordach, Fensterläden und Sitzbank – Blickrichtung Ulm.
- Passanten und Radfahrer können die Aussicht genießen – Fenster leicht verschmutzt, aber zu öffnen.
- Landkreis und Stadt Neu-Ulm verneinen Beteiligung – Ursprung bleibt ungeklärt.
- Hinweise zur Aktion erbeten – Kontakt per E-Mail an die Redaktion möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das kommt unvermittelt: An der Umleitungsstrecke wegen eines Brückenneubaus für Radfahrer und Fußgänger zwischen Finningen und Neuhausen steht an einer Anhöhe am Waldrand ein rätselhaftes Fenster. Und zwar nicht schnöde an einen Baumstamm gelehnt. Nein, das Fenster ist sauber eingefasst in ein Gestell, das fachmännisch in der Wiese verankert ist. Das Fenster lässt sich auch öffnen und besitzt sogar Läden und ein kleines Vordach. Dahinter steht eine Sitzbank.
Weitblick in Richtung Ulm
Unserem Leser Josef Kolich aus Elchingen, der dort öfters mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist das mysteriöse Fenster aufgefallen. Und er wunderte sich. Zumal sich am Fenster-Aufbau keinerlei Hinweise auf die Errichter finden lassen. „Da hat sich jemand wirklich sehr viel Mühe gemacht und Geld investiert.“
Bei einem Fenster besonders wichtig: Was für einen Blick bietet es? Kurz gesagt: einen durchaus sehenswerten. Passanten und Radfahrer können den Blick in die Ferne schweifen lassen. Und zwar in Richtung Ulm. Den alten Witz, was das Schönste an Neu-Ulm ist, sparen wir uns an dieser Stelle.

Zugegeben: Ein wenig verschmutzt sind die Scheiben schon. Das Fenster lässt sich aber auch öffnen. Und bietet spätestens dann einen schönen Blick in Richtung Ulm.
Josef Kolich„Allerdings sollte man das Fenster mal putzen, dann wird der Durchblick noch besser“, berichtet Kolich. Alternativ kann man es aber auch einfach öffnen.
Aber wer steckt denn jetzt dahinter? Ein Künstlerkollektiv, ein Landwirt mit Humor oder ein Fensterbauer mit Sinn für Guerilla-Marketing? Bislang unklar, eine Anfrage bei den Pressestellen von Landkreis und Stadt Neu-Ulm half nicht weiter. „Bei dem dekorativen Fenster zwischen Finningen und Neuhausen handelt es sich um keine Aktion des Landkreises“, heißt es aus der Kreisbehörde. „Interessant. Aber keine Aktion der Stadt“, verlautet aus dem Neu-Ulmer Rathaus.
Wer weiß mehr?
Weil jetzt die Neugier nicht nur unseren Leser Josef Kolich, sondern auch die Moment-mal-Redaktion gepackt hat, ein Aufruf: Wissen Sie, wer das Fenster aufgestellt hat? Oder waren Sie es gar selbst? Wer in diesem Punkt den Durchblick der Moment-mal-Redaktion erweitern kann, kann gerne eine E-Mail schreiben an s.czernin@swp.de.
