Leonhardiritt in Weißenhorn: Ein Augenschmaus für Pferdefreunde

Kein Plätzchen mehr frei auf der Kutsche – und gute Laune herrschte auch.
Patrick Fauß- 200 festlich geschmückte Pferde erhielten am 27.10.2024 in Weißenhorn den kirchlichen Segen.
- 29 Reitergruppen und Kutschen zogen durch die historische Innenstadt.
- Reiten im Damensattel und Fahnenschwinger sorgten für besondere Highlights.
- Leonhardiritt-Tradition seit dem späten Mittelalter, 49. Auflage seit Wiederaufnahme in den 1970er Jahren.
- Pferde waren historisch wichtig, Segnungen durch den Heiligen Leonhard.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für Pferdefreundinnen und -freunde ist der Leonhardiritt in Weißenhorn jedes Jahr ein Highlight. So auch am Sonntag (27.10.2024): 29 Reitergruppen und Kutschen mit mehr als 200 Pferden zogen beim Leonhardiritt durch die historische Innenstadt. Beim Umzug zu sehen waren Kutscher mit knallenden Peitschen, die wirbelnden Banner der Fahnenschwinger Weißenhorn, Reiterinnen im Damensattel und Musikkapellen auf festlich geschmückten Wagen, natürlich gezogen von Pferden.

Reiten im Damensattel ist nicht so einfach, wie es aussehen mag. Diese junge Damen meistern das perfekt.
Patrick FaußPferde waren für die Menschen früher immens wichtig
Ziel war die Hasenwiese, wo die Pferde den kirchlichen Segen erhielten. Das Wohlergehen der Pferde war für die Menschen über viele Jahrhunderte von besonderer Bedeutung. Und in katholischen Gegenden damit auch der Heilige Leonhard, Schutzpatron des Viehs und insbesondere der Pferde. Seit dem späten Mittelalter sind die Leonhardiumzüge mit Segnungen in Bayern verbürgt. Als die Pferde in den 1950er Jahren ihre Bedeutung für die Landwirtschaft verloren, wurden die Umzüge zunächst eingestellt. Seit Mitte der 1970er Jahre wird die Tradition in Weißenhorn jedoch wieder fortgeführt. In diesem Jahr in ihrer 49. Auflage – und sehr zur Freude der Zuschauerinnen und Zuschauer.

Fahnenschwinger und ein Fuhrmann mit knallender Peitsche.
Patrick Fauß