Großeinsatz im Legoland
: Spezialeinheiten üben Höhenrettung im Günzburger Freizeitpark

Höhenretter der Feuerwehren München, Augsburg und Regensburg übten am Dienstag mit Flughelfern sowie Hubschrauberteams von Bundeswehr und Polizei München besondere Einsatzszenarien im bayerischen Familien-Freizeitpark.
Von
swp
Günzburg
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Höhenretter der Feuerwehren München, Augsburg und Regensburg üben im Legoland Deutschland Resort gemeinsam mit Flughelfern sowie Hubschrauberteams von Bundeswehr und Polizei München besondere Einsatzszenarien in großer Höhe und schwer zugänglichen Gebieten.

Höhenretter der Feuerwehren München, Augsburg und Regensburg üben im Legoland Deutschland Resort gemeinsam mit Flughelfern sowie Hubschrauberteams von Bundeswehr und Polizei München besondere Einsatzszenarien in großer Höhe und schwer zugänglichen Gebieten.

Anja Guster/LEGOLAND Deutschland
  • Höhenretter aus München, Augsburg und Regensburg übten im Legoland Deutschland Resort.
  • Geprobt wurden Rettungen in großer Höhe mit Flughelfern sowie Teams von Bundeswehr und Polizei.
  • Das geschlossene Parkgelände bot realitätsnahe Kulissen wie Türme, Wald und schwer zugängliche Bereiche.
  • Trainiert wurden Sicherung, Funkabsprachen und das präzise Zusammenspiel am Boden und in der Luft.
  • Neue Ausrüstung kam zum Einsatz – darunter Luftrettungssäcke der Polizei, heißt es vom Resort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Während der besucherfreien Schließtage hatte das Legoland Deutschland Resort ein anderes Publikum als sonst: Statt Familien mit Kindern waren Höhenretter, Flughelfer und Hubschrauberteams auf dem Gelände unterwegs. Im Resort trainierten Einsatzkräfte der Feuerwehren München, Augsburg und Regensburg gemeinsam mit zwei Hubschrauberteams der Bundeswehr und der Polizei München anspruchsvolle Rettungsszenarien in großer Höhe, berichtet das Legoland-Presseteam.

Für die Einsatzkräfte bot das geschlossene Freizeitpark-Resort eine besondere Kulisse: Türme, Wald und die ungewöhnliche Umgebung schaffen Bedingungen, die im regulären Trainingsalltag kaum realitätsnah nachgestellt werden können, heißt es in der Mitteilung weiter. Genau diese Nähe zur Praxis stand im Mittelpunkt der großangelegten Höhenrettungsübung am Dienstag, dem 19. Mai. Die Teams trainierten Abläufe, bei denen jeder Handgriff sitzen muss – von der Sicherung in großer Höhe über klare Funkabsprachen bis zur präzisen Zusammenarbeit zwischen Höhenrettern, Flughelfern und Hubschrauberbesatzungen.

Beeindruckende Übung

Die Kombination aus Höhenrettung, Flughelfern und Hubschraubern habe die Übung besonders anspruchsvoll gemacht. Für die Teams ging es dabei nicht nur um Technik, sondern um das Zusammenspiel vieler Spezialisten, die in einer komplexen Lage schnell, klar und verlässlich zusammenarbeiten müssen. Christian Eisele, ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Günzburg und Koordinator der Übung, erklärt: „Solche Übungsorte sind für uns enorm wertvoll, weil wir hier Situationen durchspielen können, die nicht alltäglich sind und sich sonst kaum nachstellen lassen. Im Ernstfall hilft es, wenn Abläufe vorher realitätsnah trainiert wurden. Das gibt allen Beteiligten Sicherheit: den Höhenrettern am Boden genauso wie den Hubschrauberbesatzungen in der Luft.“

Die trainierten Abläufe könnten auch bei anderen komplexen Einsatzlagen relevant werden – etwa bei Unfällen an schwer zugänglichen Orten, in Waldgebieten, an technischen Anlagen oder bei Hochwasserlagen. Auch spezielle Ausrüstung kam im Rahmen der Übung zum Einsatz, darunter neue Luftrettungssäcke der Polizei. „Die Einsatzkräfte der Höhenretter und die Fliegerstaffeln der Polizei und Bundeswehr leisten Unglaubliches. Sie helfen Menschen in Momenten, in denen jede Sekunde zählt und andere nicht mehr weiterkommen“, sagt Manuela Stone, Legoland-Geschäftsführerin. „Es beeindruckt mich sehr, mit welcher Ruhe, Präzision und Verantwortung hier gearbeitet wird. Allen Beteiligten gilt unser großer Respekt.“