Landrat Neu-Ulm
: Die Bewerber der CSU für die Nachfolge von Thorsten Freudenberger

Nach der Wahl in den Landtag gibt Thorsten Freudenberger das Amt des Landrats ab. Die CSU stellt jetzt ihre Bewerber vor. Wer sie sind und woher sie kommen.
Von
Janina Hirsch
Neu-Ulm
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Landrat Thorsten Freudenberger (rechts) mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Engelhard am Wahlabend am 8. Oktober.

Volkmar Könneke

Der CSU-Kreisverband Neu-Ulm blickte bei seiner Kreiskonferenz in Vöhringen zunächst auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen zurück – und dann voraus auf die bevorstehende Landratswahl. Mit den Ergebnissen der CSU im Stimmkreis Neu-Ulm bei den vergangenen Wahlen war die Kreiskonferenz des CSU-Kreisverbands Neu-Ulm „sehr zufrieden“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Thorsten Freudenberger geht nach München – wer folgt als Landrat?

Glückwünsche nahmen Thorsten Freudenberger für seine Wahl in den Bayerischen Landtag und Katja Ölberger für ihr neues Mandat als Bezirksrätin entgegen. Die CSU habe mit „Geschlossenheit und einem sehr engagierten Kandidatenteam bewiesen, dass 40+x Prozent bei Wahlen immer noch möglich sind“, heißt es in der Mitteilung. Sehr gut abgeschnitten habe auch Christiane Ade, die sich den Platz der ersten Nachrückerin auf der CSU-Schwabenliste erkämpft hat. Das Ergebnis des weiteren Listenkandidaten für die Bezirkstagswahl Darian Williams stand am Abend noch nicht exakt fest.

Für die nun vermutlich Mitte Januar anstehende Landratswahl veranstaltet die Kreiskonferenz am 20. Oktober 2023 eine Nominierungsversammlung. Bis dahin wird es zwei parteiinterne Vorstellungsrunden geben, bei denen sich die drei Interessierten präsentieren. Bei diesen handelt es sich um Jessica Kulitz, die in Neu-Ulm lebt, für den elterlichen Betrieb in Senden als Prokuristin arbeitet und von 2009 bis 2014 Gemeinderätin in Ulm gewesen ist. Weiterhin bewirbt sich Michael Obst aus Buch, der seit 2014 in Kellmünz als Bürgermeister amtiert und die CSU-Kreistagsfraktion als Vorsitzender führt.

Auch Eva Treu aus Neu-Ulm interessiert sich für das Amt: Sie arbeitet an der Hochschule in Biberach sowie im elterlichen Betrieb in Finningen und gehört seit 2020 dem Stadtrat sowie dem Kreistag Neu-Ulm an. „Wir haben drei unterschiedliche, fundiert ausgebildete und absolut formidable Persönlichkeiten zur Auswahl und freuen uns nun auf den demokratischen Auswahlprozess innerhalb der Partei“, sagt CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Freudenberger über die grundsätzliche Entscheidung des Trios, sich für die Landratskandidatur zur Verfügung zu stellen.