Krypto-Abzocke in Weißenhorn: Vorsicht, falsche Anrufer! Frau verliert 45.000 Euro an Online-Betrüger

Die 37-Jährige gestattete Internet-Betrügern Fernzugriff auf ihr Handy.
dpaEine 37-Jährige erstattete am Freitag (23.01.2026) bei der Polizeiinspektion Weißenhorn. Sie hat rund 45.000 Euro an Internetbetrüger verloren. Die Täter hatten sie angerufen und sich am Telefon als Mitarbeiter eines Online-Zahlungsdienstleisters ausgegeben. Sie überzeugten die Frau davon, dass ihr Handy gehackt worden sei.
Die Frau gestattete den Betrügern deshalb Fernzugriff auf ihr Smartphone. Sie halfen ihr dabei, das Geld auf ein Krypto-Wallet zu überweisen, um es dort vermeintlich sicher zu verwahren. Da die Frau allerdings nur einen beschränkten Gastzugang zum Wallet hatte, konnte sie die Beute nicht zurückholen, nachdem sie den Betrug bemerkte. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm ermittelt.
Fremden keinen Zugriff auf das Handy geben!
Die Polizei gibt folgende Hinweise, wie man sich vor solchen Straftaten schützen kann.
- Gewähren Sie niemals einen Fernzugriff auf Ihr Smartphone oder Ihre Konten. Seriöse Dienstleister fordern solche Zugriffe in der Regel nicht per Telefon an.
- Überweisen Sie keine Gelder auf fremde Krypto-Wallets auf Aufforderung Dritter.
- Ermöglichen Sie keine App-Zugriffe, die Sie nicht selbst initiiert haben.
- Sichern Sie Ihre Konten mit starken Passwörtern und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Kontaktieren Sie im Zweifelsfall unverzüglich Ihre Bank oder den offiziellen Kundendienst der betreffenden Plattform über die bekannten, öffentlichen Kontaktwege.


