Junger Hund bei Illertissen
: Tragische Suche im Biberbau endet tödlich

Mit einem großen Aufgebot versuchten THW und Feuerwehr einen kleinen Hund in der Nähe von Jedesheim zu retten.
Von
Ute Gallbronner
Jedesheim
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Flusslandschaft Peenetal: ARCHIV - 25.05.2016, Mecklenburg-Vorpommern, Stolpe: Ein Biberbau, aufgenommen am 26.05.2016 bei Stolpe (Mecklenburg-Vorpommern) vom Kanu aus am Ufer der Peene.  (zu dpa: «Streit um Groß-Naturschutzgebiet im Peenetal») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Tunnel eines alten Biberbaus im Altwasser hatte sich ein kleiner Hund verfangen.

Jens Büttner/dpa
  • Hund in altem Biberbau bei Jedesheim verschwunden – großangelegte Rettung gestartet.
  • Feuerwehr kam gegen 17.45 Uhr an, Wärmebildkamera brachte keinen Erfolg.
  • THW Neu-Ulm und THW Memmingen rückten mit Ortungsgruppe und schwerem Gerät an.
  • Suche per Endoskopkamera und vom Wasser aus, Hund im Eingangsbereich lokalisiert.
  • Zugang mit Bagger geschaffen, doch der Hund wurde gegen 22 Uhr nur noch tot geborgen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Jedesheim von einem verzweifelten Hundebesitzer gerufen. Sein junger Hund war in einem ehemaligen Biberbau verschwunden und aus der teilweise mit Wasser gefüllten Tunnel nicht wieder aufgetaucht. Die Feuerwehrleute kamen gegen 17.45 Uhr im Auwald beim Illerkanal an. Sie bemerkten schnell, dass sie hier alleine nicht weiterkommen würden, nachdem sie das Ufer vergeblich mit Hilfe einer Wärmebildkamera abgesucht hatten. Deshalb riefen sie das THW Neu-Ulm zu Hilfe, das für Tierrettungen dieser Art besser ausgerüstet ist und auch einen Fachberater hat. Dieser wiederum alarmierte aufgrund der geschilderten Umstände die eigene Ortungsgruppe und auch das THW Memmingen, das mit schwerem Gerät anrückte.

Vom Wasser aus und auch mit der Endoskopkamera des THW Neu-Ulm wurde in dem verzweigten Tunnelsystem nach dem Hund gesucht. Er konnte schließlich noch im Eingangsbereich des Biberbaus entdeckt werden. „Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde gegen eine manuelle Befreiung entschieden“, heißt es im Bericht des THW Neu-Ulm. Stattdessen wurde mit dem Bagger das umgebende Gestrüpp sowie lose Baumstämme vorsichtig beseitigt, um so einen Zugang zum Biberbau zu bekommen. Das gelang schließlich. Doch der kleine Hund konnte gegen 22 Uhr leider nur noch tot geborgen werden.