Großer Polizeieinsatz in Nersingen: Nach Streit - Mann mit Waffe bedroht

Ein Mann wurde nach einem Streit mit einer Langwaffe bedroht.
Marijan Murat/dpa- Streit in Nersingen führte zu großem Polizeieinsatz, 9 Streifen vor Ort.
- Ein 49-Jähriger bedrohte einen 40-Jährigen mit einer täuschend echten Luftdruckwaffe.
- Täter verließ Haus freiwillig und wurde festgenommen; Waffe sichergestellt.
- Ermittlungen wegen Bedrohung laufen, Hintergründe des Streits unklar.
- Einsatz dauerte 1,5 Stunden, Sperrungen danach aufgehoben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aufgrund der Aussage des 40-Jährigen wurden umgehend neun Streifenbesatzungen alarmiert, darunter Kräfte der Polizeiinspektion Neu-Ulm, des Einsatzzuges Neu-Ulm sowie der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg. Vor Ort hielten ein Team des Rettungsdienstes und ein Notarzt in sicherer Entfernung Bereitschaft, konnten kurz darauf wieder abrücken.
Im Verlauf des Einsatzes konnte der Einsatzleiter telefonischen Kontakt mit dem 49-Jährigen aufnehmen. Der Mann verließ daraufhin nach dem Gespräch freiwillig und unbewaffnet sein Haus und ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei der Waffe handelte es sich um eine erlaubnisfreie Luftdruckwaffe, die optisch kaum von einer scharfen Schusswaffe zu unterscheiden ist.
Waffe wurde sichergestellt
Der 49-Jähriger ließ sich freiwillig zur Polizeiinspektion Neu-Ulm bringen. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft und Abschluss der polizeilichen Untersuchungen, wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die mitgeführte Luftdruckwaffe wurde sichergestellt.
Gegen den 49-Jährigen wurden Ermittlungen, unter anderem wegen Bedrohung, eingeleitet. Die Hintergründe sowie der genaue Verlauf des Streits und dessen strafrechtliche Bewertung sind Gegenstand laufender Untersuchungen. Der Einsatz der Polizei vor Ort dauerte etwa anderthalb Stunden. Sämtliche Verkehrsmaßnahmen und Sperrungen konnten anschließend aufgehoben werden.
