Großeinsatz in Neu-Ulm
: Mann stirbt nach Sturz von Brücke

Nach einem gewaltsamen Konflikt hat sich ein Mann von einer Brücke am Dreieck Neu-Ulm gestürzt und ist dabei gestorben. Ein weiterer Mann wurde verletzt.
Von
Nico Pannewitz
Neu-Ulm
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ILLUSTRATION - 20.11.2025, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Polizistin der Polizei Baden-Württemberg steht an einem Einsatzfahrzeug. (gestellte Szene) (zu dpa: «Polizei stoppt 92 Jahre alten Geisterfahrer») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Neu-Ulm ist am Dienstag ein Mann von einer Brücke gestürzt.

dpa
  • Nach einem Streit stürzte in Neu-Ulm ein Mann von einer Brücke und starb.
  • Der Konflikt ereignete sich im Bereich Ludwigsfeld und der B30 am Dienstagnachmittag.
  • Ein Mann erlitt Schnittverletzungen, der andere floh laut Polizei durch die Iller.
  • Während der Fahndung wurde der Flüchtige am Dreieck Neu-Ulm entdeckt – dann der Sturz.
  • Polizei-Hubschrauber im Einsatz, die B30 war vorübergehend gesperrt; Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Neu-Ulmer Stadtteil Ludwigsfeld und der B30 hat es am Dienstagnachmittag und Abend, 05.05.2026, einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften gegeben.

Der Grund: Zwei Männer waren auf Höhe Ludwigsfeld in einen körperlichen Streit geraten. Dabei habe sich einer der Beteiligten Schnittverletzungen zugezogen – er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Tatverdächtiger stürzt sich von Brücke

Der andere Mann soll laut Polizei danach durch die Iller geflüchtet sein. Als er während der Polizeifahndung am Dreieck Neu-Ulm entdeckt wurde, habe er sich dort von einer Brücke gestürzt und sei dabei zu Tode gekommen.

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West mitteilt, bekam die Polizei bei dem Einsatz unter anderem auch Unterstützung von einem Hubschrauber aus Baden-Württemberg, da sich das bayerische Äquivalent zu der Zeit bei einem Waldbrand befand. Die B30 war vorübergehend gesperrt. Viele Fragen – beispielsweise ob der Tote den anderen Mann mit einem Messer verletzt hat – sind noch offen. Die Polizei möchte am Mittwoch weitere Infos bekannt geben.

Nur kurz zuvor stirbt ein anderer Tatverdächtiger durch Polizeischüsse

Das Polizeipräsidium hat aktuell alle Hände voll zu tun. Erst am Montag, 04.05., war ein Verdächtiger in einem anderen Fall bei einer Polizeifahndung zu Tode gekommen. Nachdem Ermittler die Leiche eines vermissten 14-Jährigen in einem Gebäude in Memmingen entdeckt hatten, soll der mutmaßliche Täter Polizisten mit einem Messer angegriffen haben. Diese schossen auf ihn, er verstarb. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, kommentiert der Polizeisprecher den Wahnsinn der vergangenen Tage.