Ein Motorradfahrer hielt am Freitagnachmittag unter anderem die Verkehrspolizei Günzburg auf Trab. Zuvor waren mehrere Notrufe eingegangen: Ein Motorradfahrer würde auf der B28 zwischen Senden und Neu-Ulm entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen fahren.
Mehrere Streifen der Polizei suchten daraufhin die Strecke ab, begegneten dem Mann jedoch nicht. Doch diesen quälte offenbar das schlechte Gewissen: Der 39-Jährige meldete sich später selbst bei der Polizei. Grund für seine Geisterfahrt war sein Geldbeutel, den er verloren und gesucht hatte.

Hohes Bußgeld und Punkt in Flensburg

Die Polizei rät nach eigenen Angaben von solchen Aktionen ab. Diese seien nicht nur für einen selbst „brandgefährlich“, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizei kann, je nach Einsatzlage, bei solchen Vorkommnissen helfen und bei Bedarf die Strecke, in richtiger Fahrtrichtung, nach verlorenen Gegenständen absuchen.
Ob der Motorradfahrer seinen Geldbeutel wieder gefunden hat, ist nicht bekannt. Ihn erwarten aber nun ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in dreistelliger Höhe.