Geisterfahrer auf der A7
: Wendemanöver auf der Autobahn

Der Versuch, einen Abbiegefehler auszugleichen, endete für einen 70-Jährigen mit einem Unfall. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.
Von
Yasemin Gürtanyel
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Symbolbild - Polizei sichert Unfallstelle

Die Polizei musste einen Fahrstreifen sperren. (Symboldbild)

Stefan Puchner/dpa
  • Auf der A7 bei Hittistetten wendete ein 70-Jähriger auf der Überleitung zur B28.
  • Ein 44-Jähriger kollidierte beim Auffahren zur B28 mit dem wendenden Pkw.
  • Sachschaden lag bei über 10.000 Euro, ein Fahrstreifen wurde zur Unfallaufnahme gesperrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Falschfahrer war am Montagabend, 11. Mai, auf der A 7 am Autobahndreieck Hittistetten unterwegs gewesen. Es kam zu einem Unfall – der aber glimpflich ausgegangen ist, teilt die Polizei mit. Ein 70-Jähriger war zunächst regulär mit seinem Auto auf der A7 in Fahrtrichtung Füssen unterwegs gewesen, um dann am Autobahndreieck auf die B28 Richtung Ulm überzuwechseln. Am Ende dieser Überleitung bemerkte er, dass er falsch gefahren ist, und wendete in diesem Bereich.

Auto dreht sich

Genau zu dieser Zeit war allerdings ein 44-Jähriger mit seinem Auto auf der A7 in Richtung Würzburg unterwegs und fuhr auf die Überleitung der B28 Richtung Ulm. Hier kollidierte er mit dem wendenden Pkw des Seniors, der ihn in die Mittelschutzplanke drückte. Durch den Aufprall drehte sich auch das Fahrzeug des 70-Jährigen, sodass er nun wieder Richtung Ulm zum Stehen kam.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, jedoch entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro. Zur Unfallaufnahme sperrte die Verkehrspolizei Günzburg den linken Fahrstreifen. Gegen den Unfallverursacher wurde eine Strafanzeige wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs erstellt. Nachdem sein nicht mehr fahrbereiter Pkw abgeschleppt worden war, konnte die Unfallstelle wieder freigegeben werden.