Feuerwehreinsatz in Hirrlingen: Dachstuhl brennt vollständig aus

Die Rottenburger Feuerwehr bekämpfte am Samstagmittag einen Dachstuhlbrand in Hirrlingen mittels Drehleiter. Verletzt wurde niemand.
Klaus Stifel- Dachstuhlbrand in Hirrlingen; keine Verletzten gemeldet.
- Technischer Defekt eines Pkw als mögliche Brandursache.
- Freistehendes Haus mit mehreren Einheiten betroffen; Dachstuhl vollständig ausgebrannt.
- Feuerwehren aus Tübingen und Zollernalbkreis im Einsatz; Löscharbeiten bis 17 Uhr.
- Ermittlungen zur genauen Ursache laufen; kein Hinweis auf Fremdverschulden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehrere Abteilungen der Feuerwehren aus dem Kreis Tübingen und dem Zollernalbkreis rückten am Samstagmittag zu einem Gebäudebrand in der Hechinger Straße in Hirrlingen aus. Gegen 15.15 Uhr wurde der Rettungsleitstelle Tübingen zunächst der Brand eines Pkw gemeldet, welcher auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen drohte. Den Rauch hatte ein Nachbar bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Die Hirrlinger Abteilung mit ihrem Kommandanten Markus Hofelich war als erste vor Ort. Die Rottenburger trafen wenig später mit einer Drehleiter ein. Aus Tübingen und Rangendingen rückten Abrollcontainer mit Atemschutzausrüstung an.
Auf einem Teil der Ortsdurchfahrt ist derzeit eine Baustelle, weswegen die Rettungskräfte eine kleine Umleitung in Kauf nehmen mussten.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Wohnhaus jedoch bereits in Flammen, wie es im Bericht des Polizeipräsidiums Reutlingen heißt. Der Dachstuhl vollständig aus.
Die Wasserversorgung war zügig aufgebaut. Auch aus dem 800 Meter entfernten Schlossweiher wurde eine Leitung gelegt. Weiteres Wasser wurde aus mehreren Hydranten entnommen.
So war der Brand nach etwa einer Stunde unter Kontrolle.
Die Suche nach Glutnestern gestaltete sich schwierig, da Einsturzgefahr herrschte. Ein Bagger des THWs aus Ofterdingen wurde zum Einsatz gebracht, um das kaputte Gebälk abzutragen.
Am Wohngebäude, das aktuell nicht mehr bewohnbar ist, entstand ein Schaden von etwa 500.000 Euro. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Die Bewohner des Hauses hatten dieses zuvor rechtzeitig verlassen können. Beim derzeitigen Ermittlungsstand hatte zunächst ein direkt am Wohnhaus unter einem Vordach geparkter Citroën augenscheinlich aufgrund eines technischen Defekts zu brennen begonnen.
Mehr als eine halbe Million Euro Sachschaden
Die Feuerwehren Hirrlingen, Rangendingen, Rottenburg und Tübingen waren mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 83 Einsatzkräften und das THW mit zwei Fahrzeugen und drei Einsatzkräften sowie die DRK-Bereitschaft Hirrlingen vor Ort. Der vorsorglich verständigte Rettungsdienst war mit zehn Einsatzkräften und drei Fahrzeugen eingesetzt.
Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht. Das Polizeirevier Rottenburg hat die Ermittlungen aufgenommen, bei welchen auch Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei unterstützen. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es laut eines Sprechers des Polizeipräsidiums nicht.
Bürgermeister Simon König war ebenfalls vor Ort und bot Unterstützung an. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten jedoch in Privatunterkünften unterkommen. König lobte die Einsatzkräfte für den beherzten Einsatz: „Ich bin stolz darauf, wie gut alles funktioniert hat. Die Koordination hat reibungslos geklappt.“
Die Anteilnahme unter der Hirrlinger Bevölkerung ist groß. Auf der Plattform „Gofundme“ gibt es bereits einen ersten Spendenaufruf.

