Rettungskräfte bedroht: Senior stürzt und will sich nicht behandeln lassen – die Polizei kommt

Polizeieinsatz in Neu-Ulm: Am Montagabend sind viele Polizisten in den Stadtteil Ludwigsfeld gefahren.
Soeren Stache/dpa (Symbolbild)- Großeinsatz der Polizei in Neu-Ulm-Ludwigsfeld am 6.1.2025.
- Keine Gefahr für die Öffentlichkeit, isolierte Bedrohung in einer Wohnung.
- Eine Person wehrte sich gegen medizinische Behandlung, keine Verletzten.
- Polizei gibt noch keine Details zu den Hintergründen bekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jede Menge Blaulicht am Feiertag in Neu-Ulm: Am Montagabend (6.1.2025) schreckte ein Einsatz im Stadtteil Ludwigsfeld zahlreiche Bürger auf. Wie ein Beamter des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auf Nachfrage mitteilte, gab es eine Bedrohung in einer Wohnung – von einer Gefahr für die Öffentlichkeit ging die Polizei jedoch nicht aus. Niemand sei verletzt worden, es gebe eine „isolierte Lage“, sagte der Beamte. Demnach wehrte sich offenbar eine Person vehement gegen eine Behandlung durch Rettungskräfte.
Am Dienstagvormittag schilderte eine Polizeisprecherin weitere Hintergründe des Vorfalls: Gegen 19 Uhr seien die Rettungskräfte zu einem Senior gerufen worden, nachdem er gestürzt war. Ein Nachbar brachte den 86-Jährigen nach Hause und verständigte den Rettungsdienst. Die Ersthelfer stellten fest, dass der am Kopf verletzte Mann unter Vorerkrankungen litt und deswegen in Lebensgefahr schwebte. Doch statt sich behandeln und ins Krankenhaus bringen zu lassen, habe er die Helfer bedroht. Es war unklar, ob der Senior Schusswaffen besitzt. Deswegen zog sich der Rettungsdienst wieder zurück und rief die Polizei.
Senior hat Waffen im Haus
Zahlreiche Polizeistreifen eilten nach Ludwigsfeld. Der 86-Jährige wollte zunächst nicht mit den Beamten sprechen, außerdem erhärtete sich der Verdacht, dass er Schusswaffen besitzt. Die Polizei nahm den Senior schließlich widerstandslos fest. Anschließend wurde er an den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mann war legal im Besitz von Schusswaffen. Die Polizei nahm die Waffen an sich und stellte diese sicher. Bis alles abgeklärt war und die Polizei ihren Einsatz beenden konnte, seien zwei bis drei Stunden vergangen.

