Ehemaliges AKW Gundremmingen
: Termin für Sprengung der Kühltürme steht fest

Die weithin sichtbaren Symbole des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen werden am 25. Oktober gesprengt. Was wird aus den 11.000 Kubikmetern Bauschutt?
Von
Stefan Czernin
Gundremmingen
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Gundremmingen soll blieben

Die beiden Kühltürme prägen das Bild des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen im Landkreis Günzburg.

Niko Dirner
  • Die Kühltürme des AKW Gundremmingen werden am 25. Oktober um 12 Uhr gesprengt.
  • Jeder der Türme ist 161 Meter hoch und weithin sichtbar – Spitzname: „Wolkenmacher“.
  • Nach der Sprengung bleiben 11.000 Tonnen Betonschutt, die recycelt und in der Baubranche genutzt werden.
  • Der Rückbau des Kraftwerks läuft seit der Abschaltung von Block B (2017) und Block C (2021).
  • Weitere Details zur Sprengung gibt RWE bei einem Pressetermin im September bekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

161 Meter ist jeder der beiden Kolosse hoch: Die beiden Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen sind noch über große Distanzen hinweg sichtbar. „Wolkenmacher“ war einer ihrer Spitznamen, als das Kernkraftwerk noch in Betrieb war. Derzeit läuft der Rückbau. Block B wurde Ende 2017 abgeschaltet, Block C Ende 2021. Rund 800 Mitarbeiter arbeiten derzeit am Standort. Das ganze AKW Gundremmingen wird derzeit in Kisten gepackt; alles wird geprüft.

Nun steht der Termin für die Sprengung der beiden Kühltürme fest: am Samstag, 25. Oktober, sollen die Türme um 12 Uhr gesprengt werden und in sich zusammenfallen. Das berichtet RWE-Pressesprecher Christian Kirstges, der für den Standort Gundremmingen zuständig ist.

Nicht weniger als 11.000 Tonnen Betonschutt werden nach der Sprengung von den Türmen übrigbleiben. Und dieser soll recycelt werden, erklärt Kirstges im Gespräch mit unserer Zeitung. Er soll als Schotter in der Baubranche verwendet werden.

Genauere Informationen zum Ablauf der Sprengung will der Betreiberkonzern RWE Mitte bis Ende September bei einem Pressetermin mitteilen. Dann sollen auch Vertreter des Landratsamts und der Polizei dabei sein.