Drogen-Razzia in Biberach: Polizei findet Koks, Ecstasy, Cannabis, Bargeld und eine Waffe

Jede Menge Drogen, Geld, Testosteron-Tabletten und eine Waffe haben Polizeibeamte bei einer Razzia in Biberach entdeckt.
dpaDer Polizei war mutmaßlichen Drogendealern in Biberach auf der Spur – und konnte mehrere Tatverdächtige nach einer erfolgreichen Razzia festnehmen. Die Beamten fanden bei den Wohnungsdurchsuchungen neben jeder Menge Drogen auch eine unechte Waffe und Testosteron-Kapseln. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft berichten, konnte bei der Razzia insgesamt Folgendes sichergestellt werden:
- Kokain
- Amphetamin
- Ecstasy
- Marihuana
- Haschisch
- Testosteron-Kapseln
- mutmaßliches Drogengeld
- eine täuschend echt aussehende Pistole
Polizei ermittlet seit April gegen mutmaßliche Dealer in Biberach
Bereits seit April führte das Kriminalkommissariat Biberach intensive Ermittlungen gegen einen 23-Jährigen durch. Dem in Biberach wohnenden Mann wird vorgeworfen, dass er in großem Umfang Drogen an Abnehmer der örtlichen Szene verkaufte. Unter anderem soll der 23-Jährige mit Kokain in nicht geringer Menge gehandelt haben. Jetzt gelang es den Beamten nach einer Razzia zwei Tatverdächtige festzunehmen. Insgesamt führten die Ermittlungen zu vier mutmaßlichen Drogendealern.
Erfolgreiche Drogenrazzia in Biberach
Anfang Juli durchsuchte die Polizei die Wohnungen der vier Verdächtigen. Die Ermittler stellten dabei insgesamt mehrere hundert Gramm Marihuana und Haschisch, etliche Konsumeinheiten Kokain, Amphetamin und Ecstasy sowie eine größere Menge Testosteron-Kapseln sicher.
Des Weiteren konnte in einer der Wohnungen eine täuschend echt aussehende Pistole aufgefunden werden. Auch mutmaßliches Dealergeld in Höhe von mehreren tausend Euro beschlagnahmten die Ermittler.
Zwei tatverdächtige Drogendealer in U-Haft
Gegen zwei Verdächtige erließ der zuständige Richter am Amtsgericht Biberach auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg Haftbefehle. Ein 23-jähriger Mann mit rumänischer Staatsbürgerschaft sowie ein 28-jähriger Serbe befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die beiden weiteren Tatverdächtigen, ein 28-jähriger Rumäne sowie ein 28-jähriger Serbe befinden sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.


