CO-Alarm in Neu-Ulm
: Bewohner müssen Mehrfamilienhaus plötzlich verlassen

Plötzlich schlägt ein CO-Melder mitten bei einem Rettungseinsatz Alarm: In einem Mehrfamilienhaus in Neu-Ulm müssen Bewohner am Samstag vorsorglich ins Freie.Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rücken an – doch die Ursache bleibt zunächst rätselhaft.
Von
Kerstin Auernhammer
Neu-Ulm
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Mann testet einen Kohlenmonoxidmelder: ILLUSTRATION - Sie haben eine Gastherme daheim? Ein CO-Warnmelder kann helfen, sich besser vor einer Kohlenmonoxidvergiftung zu schützen. (zu dpa: «Kohlenmonoxid und Gas: Für wen sind Warnmelder sinnvoll?») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Ein CO-Warnmelder kann helfen, sich besser vor einer Kohlenmonoxidvergiftung zu schützen. Es gibt Geräte für Wohnungen, aber auch tragbare Melder für Rettungskräfte. Ein solcher hat am Samstag (22. August) in Neu-Ulm angeschlagen .(Symbolfoto)

Christin Klose/dpa-tmn/dpa
  • In Neu-Ulm löste ein CO-Melder während eines Rettungseinsatzes Alarm aus.
  • Einsatzort war ein Mehrfamilienhaus in der Falchenstraße – Bewohner mussten ins Freie.
  • Beim 83-jährigen Patienten fanden Helfer einen leicht erhöhten CO-Wert im Körper.
  • Feuerwehr, Fachberater und Kaminkehrer maßen mehrfach, fanden im Haus aber keine erhöhten Werte.
  • Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde das Gebäude freigegeben, die Bewohner kehrten zurück.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein CO-Warnmelder hat am Samstagnachmittag (22.08.2026) in der Falchenstraße in Neu-Ulm einen größeren Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Ausgangspunkt war laut Polizei ein medizinischer Notfall in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Während der Behandlung eines 83-jährigen Bewohners schlug plötzlich der CO-Warnmelder an, den die Rettungskräfte mit sich führten. Daraufhin verließen nicht nur die Einsatzkräfte umgehend die Wohnung, sondern auch die übrigen Bewohner des Hauses wurden vorsorglich ins Freie gebracht.

Ursache für CO-Alarm bleibt rätselhaft

Zeitgleich wurden weitere Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei nachgefordert. Bei der weiteren Versorgung des 83-Jährigen stellten die Helfer einen leicht erhöhten Kohlenstoffmonoxidwert im Körper des Mannes fest.

Die Feuerwehr überprüfte das Gebäude anschließend mehrfach. Auch ein Fachberater der Kreisbrandinspektion Neu-Ulm sowie der örtliche Kaminkehrer wurden hinzugezogen. Trotz der umfangreichen Messungen konnte jedoch kein erhöhter Kohlenstoffmonoxidwert im Haus festgestellt werden.

Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde das Gebäude wieder freigegeben. Die Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.