Bundestagswahl 2025: Alpay Artun tritt für die Grünen im Wahlkreis Neu-Ulm an

Alpay Altun während seiner Nominierungsrede, für die er viel Zuspruch erhielt.
Mathias Endres- Alpay Artun tritt für die Grünen im Wahlkreis Neu-Ulm bei der Bundestagswahl 2025 an.
- Er erhielt 58 Ja-Stimmen in der Nominierungsversammlung der Kreisverbände Neu-Ulm und Günzburg.
- Artuns zentrale Themen sind faire Aufstiegschancen und Bildungsgerechtigkeit.
- Ekin Deligöz betonte die Bedeutung von Frieden und Wohlstand in Europa.
- Die Wahl findet am 23. Februar 2025 statt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ohne Gegenstimme haben die Grünen in einer gemeinsamen Nominierungsversammlung der Kreisverbände Neu-Ulm und Günzburg am 8. November in Günzburg ihren Direktkandidaten für die kommende Bundestagswahl bestimmt: Alpay Artun aus Neu-Ulm wurde von den 58 stimmberechtigten Mitgliedern gewählt. In seiner Nominierungsrede stellte der 37-jährige Artun, der im Neu-Ulmer Stadtrat sitzt, „faire Aufstiegschancen“ als zentrales Thema seiner politischen Agenda vor, heißt es in einer Mitteilung.
Er betonte die Notwendigkeit, frühkindliche Bildung zu stärken, Bildungsgerechtigkeit an Schulen zu fördern und die soziale Unterstützung zu verbessern. Artun erklärte: „Jeder investierte Euro verbessert die Chancen junger Menschen, die dann dank besserer Bildung und Ausbildung den Euro später doppelt und dreifach in die Staatskasse zurückzahlen können. Eine Investition in faire Aufstiegschancen ist also auch eine Investition für mehr Wohlstand in Deutschland.“
Deligöz berichtete online aus Berlin
Der frisch nominierte Kandidat unterstrich zudem die Bedeutung, junge Menschen wieder für Grüne Politik zu begeistern und neue Wählergruppen, insbesondere Menschen mit Migrationsbiografie, anzusprechen. Sein Ansatz hierfür sei Pragmatismus und eine verständliche Sprache „auf Augenhöhe“. Ilona Möschner, Sprecherin des Kreisverbandes Neu-Ulm, ergänzte: „Alpay Artuns Fokus auf faire Aufstiegschancen und sein Engagement für Bildungsgerechtigkeit sind genau die Themen, die in unserem Wahlkreis von großer Bedeutung sind.“
Die Veranstaltung wurde von der parlamentarischen Staatssekretärin im Familienministerium Ekin Deligöz begleitet, die bei der kommenden Bundestagswahl nicht erneut antritt. Sie war online zugeschaltet und berichtete aus Berlin. Sie begann ihr Grußwort mit den Worten: „In 24 Stunden passen wohl doch 48 Stunden rein, das weiß ich jetzt seit letzten Mittwoch.“ Sie spielte dabei auf das Ende der Ampelkoalition an. Deligöz betonte, dass der Bruch vermeidbar gewesen wäre. Dass der Haushaltsstreit nicht die Hauptursache war, sondern hauptsächlich außenpolitische Differenzen. „Wir wollen ein verlässlicher Partner für Frieden und Wohlstand in Europa sein, und zwar für alle“, fügte sie hinzu.
