Brand in Weißenhorn
: Heuballen fangen Feuer – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Die Feuerwehr kann den Brand löschen und einen Mähdrescher retten, der Sachschaden ist trotzdem hoch. Ermittler untersuchen, ob der Vorfall mit verschiedenen Brandstiftungen zusammenhängt.
Von
Daniel Wydra
Weißenhorn
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Stadelbrand in Weißenhorn: Heuballen in Flammen

Stadelbrand in Weißenhorn: Heuballen standen in Flammen.

THW Neu-Ulm
  • Großbrand in Weißenhorn: Heuballen in einem Stadel am Bretzelesweg fingen Feuer.
  • Feuerwehr verhinderte größeren Schaden, ein Mähdrescher konnte gerettet werden.
  • Sachschaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro.
  • Ermittlungen prüfen Zusammenhang mit Brandstiftungen im Oktober und einem Vorfall im Jahr 2025.
  • In einer Schrebergartenanlage in Weißenhorn gab es im Oktober zwei Brandstiftungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Weißenhorn hat es am Sonntagabend (19.10.) in einem Stadel gebrannt. Nach Angaben der Polizei wurde die Rettungsleitstelle gegen 22.30 Uhr über den Brand am Bretzelesweg nahe eines Waldstücks informiert.

Obwohl die Feuerwehr ein komplett in Flammen stehendes Gebäude vorfand, konnte sie verhindern, dass ein im Stadel abgestellter Mähdrescher ebenfalls Feuer fing. Offensichtlich waren Heuballen in Brand geraten. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 60.000 Euro.

Hängt das Feuer mit Brandstiftungen zusammen?

Im Februar 2025 war das gleiche Stadel schon einmal beschädigt worden, später fanden die Ermittler Brandspuren. Die Polizei konnte jedoch keinen Täter ermitteln.

Die Kriminalpolizei Neu-Ulm und die Staatsanwaltschaft Memmingen untersuchen nun, ob der Brand des Stadels mit Brandstiftungen im Oktober in der Nähe zusammenhängt. In den Nächten 3./4. und 12./13. Oktober sei in einer Schrebergartenanlage am nördlichen Stadtrand von Weißenhorn jeweils Feuer gelegt worden.