Brand in Neu-Ulm: Polizei sucht nach Feuer in leerstehendem Haus in Pfuhl nach Zeugen

In diesem Haus in der Bodelschwinghstraße in Neu-Ulm hat es am Montagabend (16.03.2026) gebrannt.
Niko Dirner- In Pfuhl brennt ein Wohnhaus in der Bodelschwinghstraße seit Montagabend.
- Alarm um 20.17 Uhr; Feuerwehr löscht, Kriminalpolizei ist vor Ort.
- Keine Verletzten: Das Haus war nicht bewohnt.
- Gebäude nahe einer Grundschule, als „Hexenhaus“ bekannt, seit Jahrzehnten leer.
- Ursache und Schadenshöhe sind bisher unbekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aufregung am Montagabend (16.03.2026) im Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl. Ein Wohnhaus in der Bodelschwinghstraße stand in Flammen, der Alarm war um 20.17 Uhr eingegangen. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen für die Löscharbeiten aus, auch die Kriminalpolizei war vor Ort.
Brand-Haus in Pfuhl seit Langem unbewohnt
Glück im Unglück: Das Haus ist nicht bewohnt – niemand wurde verletzt. Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE steht das Gebäude, das sich unweit einer Grundschule befindet und bei Älteren als „Hexenhaus“ bekannt ist, seit Jahrzehnten leer.
Feuer breitet sich schnell aus
Laut Kreisbrandrat Bernhard Schmidt sei das Feuer trotz „großer Ausdehnung“ verhältnismäßig schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht worden. Die Polizei berichtet am Dienstagmorgen, das Feuer sei ersten Ermittlungen zufolge im Erdgeschoss ausgebrochen. Es habe in der Folge auch große Teile des Obergeschosses in Mitleidenschaft gezogen.
Den bei dem Feuer entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Gebäude, dementsprechend habe es keine Verletzten gegeben, so das Polizeipräsidium Schwaben-Südwest. Die Neu-Ulmer Polizei und der Kriminaldauerdienst waren für erste Ermittlungen vor Ort, die Kripo Neu-Ulm übernimmt nun.
Feuerwehr teilt Bilder vom Einsatz
Die Feuerwehr teilte auf Instagram Bilder und Eindrücke von ihrem abendlichen Einsatz. Sie erklärt dabei auch, dass die Löscharbeiten auf dem zugewucherten Gelände nicht einfach gewesen seien. Um sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen, habe man sich auf zwei Seiten mit Kettensägen einen Weg freischneiden müssen.
Brandgeruch liegt in der Luft
Auch am Morgen nach dem Feuer liegt noch Brandgeruch in der Luft, vor Ort ist am Dienstagfrüh allerdings keiner mehr. Von außen ist dem baufälligen Haus je nach Perspektive nicht viel anzumerken. Rotes Absperrband sichert den Brandort, ein gelbes Schild weist darauf hin, dass das Betreten des Grundstücks verboten ist.
Polizei sucht Zeugen nach Brand in Neu-Ulm
Im Zusammenhang mit dem Brand sucht die Polizei nach Zeugen. Wer am Montagabend gegen 20 Uhr in der Bodelschwinghstraße in Neu-Ulm verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Neu-Ulm unter der Telefonnummer 0731 80 13-0 zu melden.
Wie am Dienstagnachmittag aus Polizeikreisen zu erfahren war, liege es nahe, dass eine Brandstiftung vorliegt oder jemand aus Versehen das Feuer ausgelöst hat – ganz einfach nach dem Ausschlussverfahren: Einen Blitzeinschlag habe es in der Nacht definitiv nicht gegeben, nicht mal ein Gewitter. Auch ein technischer Defekt könne praktisch ausgeschlossen werden, da das Haus ja seit Jahren unbewohnt und stromlos sei. Offenbar sollen am Mittwoch vor Ort weitere Befragungen und Ermittlungen durchgeführt werden. Wie von Anwohnern zu erfahren ist, hätten sich wohl bisweilen durchaus Menschen unbefugt im Haus oder auf dem Grundstück aufgehalten. Nachgehen dürfte die Polizei auch der auf der Hand liegenden Frage, warum der Eigentümer das Gebäude derart verfallen ließ und es bisher nicht saniert oder weiterverkauft hat.




