Brand in Neu-Ulm
: Feuer in Obdachlosenunterkunft löst Großeinsatz aus

Die Rettungskräfte hielten eine große Zahl Verletzter für möglich. Deswegen eilten nicht nur Rettungswagen, sondern auch ein Hubschrauber zum Brandort.
Von
Niko Dirner,
Daniel Wydra
Neu-Ulm
Jetzt in der App anhören
Brand in Neu-Ulmer Obdachlosenunterkunft

Die Feuerwehr konnte den Brand in der Neu-Ulmer Obdachlosenunterkunft schnell löschen.

Niko Dirner
  • Brand in Neu-Ulmer Obdachlosenunterkunft am 27.1. im dritten Stock ausgebrochen.
  • Feuerwehr meldete um 14.20 Uhr „Feuer aus!“; eine Person leicht bis mittelschwer verletzt.
  • Polizei evakuierte Gebäude, Leibnizstraße wurde abgesperrt, Linienbusse mussten wenden.
  • Rettungskräfte im Großeinsatz: fünf Rettungswagen, 20 Einsatzkräfte, Rettungshubschrauber nicht benötigt.
  • Brandursache und weitere Verletzte bislang unbekannt, weitere Infos folgen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Obdachlosenunterkunft Nuißlheim an der Neu-Ulmer Leibnizstraße ist am Dienstagnachmittag (27.1.) eine Wohnung in Brand geraten. Die Polizei meldete, dass das Feuer gegen 13.45 Uhr im dritten Stock ausgebrochen war. Dabei wurde ein 68-jähriger Bewohner leicht bis mittelschwer verletzt. Er kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr konnte den Brand offenbar schnell löschen – ein Reporter der SÜDWEST PRESSE berichtete, dass gegen 14.20 Uhr das Kommando „Feuer aus!“ über Funk verbreitet wurde. Ausgebrochen war das Feuer in dem Appartement des 68-Jährigen. Die Ursache ist bisher unbekannt. Die Polizei evakuierte das gesamte Gebäude. Dabei mussten mindestens 20 Menschen auf die Straße. Bei manchen musste es offenbar so schnell gehen, dass sie nicht einmal eine Jacke anziehen konnten. Andere hatten in großen Taschen ihr Hab und Gut eingepackt.

Fünf Rettungswagen und ein Hubschrauber im Einsatz

Weil sich in der Unterkunft etliche Menschen aufhalten können, hielten die Rettungskräfte einen sogenannten Massenanfall an Verletzten für möglich. Es hätte also sein können, dass zahlreiche Verletzte versorgt werden müssen. Entsprechend groß war der Einsatz: Unser Reporter berichtete von 20 Einsatzkräften der Rettungsdienste, dazu zählten fünf Rettungswagen und der Ulmer ADAC-Rettungshubschrauber. Letzterer wurde nicht gebraucht und flog nach wenigen Minuten leer wieder ab. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Zudem eilten zahlreiche Streifenwagen herbei, um die Leibnizstraße abzusperren. Auch Linienbusse konnten deshalb nicht weiterfahren, mussten wenden.

Am Nachmittag rückten dann Beamte der Kriminalpolizei an, um nach der Brandursache zu suchen. Sogar der Neu-Ulmer Feuerwehrkommandant Andreas Hoffzimmer kam zum Einsatzort. Ordnungsamtsleiter Thomas Nägele war ebenfalls da. Das Gebäude ist durch das Feuer offenbar nicht gravierend in Mitleidenschaft gezogen worden. Möglicherweise sind aber Wohnungen nicht nutzbar, die neben oder unter jener liegen, in welcher es gebrannt hat. Dann müsste die Stadt alternative Unterkünfte für die bisherigen Bewohner organisieren.

Brand in der Neu-Ulmer Obdachlosenunterkunft

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Niko Dirner