Blitzeis-Gefahr im Landkreis Neu-Ulm: Kein Schulausfall, aber Distanzunterricht möglich

Wenn die Fahrbahn zur Rutschbahn wird: Durch überfrierende Nässe oder gefrierenden Regen kann blitzartig Glatteis auftreten.
Frank RumpenhorstDer Deutsche Wetterdienst hat für Mittwoch, 17. Januar 2024, eine Wetterwarnung herausgegeben und warnt vor Blitzeis. „Aufgrund der Warnung ist für die Schulen im Landkreis Neu-Ulm (Grund- und Mittelschulen, Förderschulen, Wirtschaftsschule sowie weiterführende Schulen inklusive Berufsschulen und FOS BOS) bitte folgendes zu beachten“, teilt Kerstin Weidner für den Landkreis mit: Auf eine grundsätzliche Anordnung von Schulausfall werde verzichtet. Die Schulen könnten jedoch nach ihrem eigenen Ermessen entscheiden, ob sie von Präsenzunterricht auf Distanzunterricht umstellen.
Linien- und Schulbusse sollen fahren
Falls sich eine Schule für Distanzunterricht entscheidet, informiert die Schule die betroffenen Schülerinnen und Schüler, so Weidner weiter. „Für Schülerinnen und Schüler, die zur Schule kommen, soll sichergestellt sein, dass sie unterrichtet beziehungsweise betreut werden.“ Es sei vorgesehen, dass die Linien- und Schulbusse morgen wie geplant fahren. „Eltern, denen die Verkehrslage zu unsicher ist, können ihre Kinder vom Unterricht entschuldigen.“
Der Deutsche Wetterdienst empfehle für die gesamte Region, den Aufenthalt im Freien sowie Fahrten zu vermeiden, beziehungsweise das Verhalten im Straßenverkehr entsprechend anzupassen. „Alle Bürgerinnen und Bürger sind im Sinne der eigenen Sicherheit deshalb dringend gebeten, für Mittwoch geplante Angelegenheiten im Landratsamt und in den Außenstellen möglichst auf einen anderen Tag zu verlegen“, teilt Kerstin Weidner weiter mit. Zudem müsse man im Landratsamt Neu-Ulm und den Außenstellen mit Einschränkungen und längeren Wartezeiten rechnen.