Entwarnung für Badegäste
: Keine Blaualgen mehr im Vöhringer See

Vor wenigen Tagen wurden bei einer Probe Cyanobakterien im Wasser nachgewiesen. Nun können die Hinweisschilder wieder entfernt werden.
Von
swp
Vöhringen
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Blaualgen: ARCHIV - 06.09.2023, Berlin: Ein Wasservogel durchquert den Teppich aus Blaualgen. (zu dpa: «Probleme mit Blaualgen in Talsperre Bautzen») Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Aktuelle Proben ergeben: Der See in Vöhringen ist frei von Blaualgen.

Soeren Stache/dpa
  • Entwarnung in Vöhringen: Aktuelle Proben zeigen keine Cyanobakterien im See.
  • Das Landratsamt Neu-Ulm meldete dies am Mittwochnachmittag, 1.7., nach ÖGD-Analyse.
  • Hinweisschilder der Stadt werden entfernt – ein Badeverbot bestand zuvor nicht.
  • Zuvor wurden Blaualgen nachgewiesen, jedoch ohne akute Gesundheitsgefährdung.
  • UBA-Hinweis: Risiko entsteht vor allem beim Schlucken größerer Wassermengen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Entwarnung für Badegäste in Vöhringen! Wie das Neu-Ulmer Landratsamt am Mittwochnachmittag, 1.7., mitteilt, wurden bei der aktuellen Wasserprobe des Sees durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) „keine Cyanobakterien (Blaualgen) mehr nachgewiesen“. Die Hinweisschilder der Stadt Vöhringen können deshalb wieder entfernt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

In der vergangenen Woche hatte das Landratsamt mitgeteilt, dass im Vöhringer See Cyanobakterien nachgewiesen worden waren. Eine akute Gesundheitsgefährdung lag nicht vor, weshalb auch kein Badeverbot ausgesprochen war. Die Hinweise dienten zur erhöhten Aufmerksamkeit beim Baden im See. Mögliche Gesundheitsrisiken von Cyanobakterien bestünden laut Umweltbundesamt vor allem durch das Schlucken größerer Wassermengen. Der reine Hautkontakt stelle keine Vergiftungsgefahr dar. Bei manchen Personen könne er aber zu Hautreaktionen führen. Bei Symptomen wie Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sollte eine ärztliche Einschätzung eingeholt werden, schreibt das Landratsamt.

Gute Wasserqualität der Seen um Ulm und Neu-Ulm

Auch in diesem Jahr ist das in den Seen in der Ulmer Region wieder uneingeschränkt möglich. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit des Landes Baden-Württemberg hervor. Demnach bietet die überwiegende Mehrheit der Badeseen im Land auch in diesem Jahr beste Voraussetzungen für den Spaß im Wasser. Die Badegewässerkarte des Landes zeigt: Auch die Seen im Alb-Donau-Kreis haben eine gute Qualität.