Auszeichnung verliehen: 128 Einsatzkräfte für langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt

15 Mitglieder der Feuerwehr und des BRK wurden im Landkreis Neu-Ulm von Landrätin Eva Treu (rechts) mit dem Großen Ehrenzeichen für 50 Jahre Dienstzeit geehrt.
Landratsamt Neu-Ulm- In Weißenhorn wurden 128 Ehrenamtliche von Feuerwehr, BRK und THW für langen Dienst geehrt.
- Landrätin Eva Treu verlieh staatliche Ehrenzeichen für 25, 40 und 50 Jahre Dienstzeit.
- Sie betonte Verlässlichkeit, Kameradschaft und Menschlichkeit als Grundlage ihres Engagements.
- Dank galt auch Familien und Arbeitgebern – Thema in einer Runde „Ehrenamt und Arbeitgeber“.
- Für 50 Jahre geehrt: elf BRK-Mitglieder sowie vier Feuerwehrleute aus dem Landkreis Neu-Ulm.
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Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz sind in der Fuggerhalle in Weißenhorn – nur ein kurzes Wegstück von der neuen Feuerwehr entfernt – insgesamt 128 Angehörige der Feuerwehren, des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) ausgezeichnet worden. Landrätin Eva Treu überreichte die staatlichen Ehrenzeichen für 25, 40 und 50 Jahre Dienstzeit.
„Heute ehren wir nicht einfach Dienstjahre. Wir ehren eine Haltung – geprägt von Verlässlichkeit, Kameradschaft und Menschlichkeit“, betonte Treu in ihrem Grußwort. Die Geehrten stünden stellvertretend für viele Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg für die Sicherheit und das Wohl der Bevölkerung einsetzen. Sie seien zur Stelle, wenn andere Hilfe benötigten, und stellten dafür einen großen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung.
Unverzichtbarer Beitrag für die Gesellschaft
Ob bei Bränden, Verkehrsunfällen, medizinischen Notfällen, Hochwasser oder technischen Hilfeleistungen: Die Feuerwehren, das BRK einschließlich der Wasserwacht und das THW leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit im Landkreis Neu-Ulm. Dabei komme es nicht nur auf die Einsatzbereitschaft der einzelnen Organisationen an, sondern vor allem auf deren gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. „Sicherheit entsteht auch durch die Menschen, die sich schon lange vorher darauf vorbereiten, im Ernstfall helfen zu können“, sagte Treu.
Ein besonderer Dank der Landrätin galt den Familien und Arbeitgebern der Ehrenamtlichen. Partnerinnen und Partner müssten häufig zurückstecken, wenn Einsätze länger dauerten als geplant oder Übungen und Lehrgänge anstünden. Auch Arbeitgeber trügen wesentlich dazu bei, dass ehrenamtliches Engagement möglich sei.
Arbeit und Ehrenamt vereinen
Passend dazu stand eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Ehrenamt und Arbeitgeber“. Dabei diskutierten Vertreter von Feuerwehr, BRK, Kommunen und Wirtschaft gemeinsam mit Treu darüber, wie sich berufliche Anforderungen und ehrenamtlicher Einsatz vereinbaren lassen. Im Mittelpunkt standen gegenseitiges Verständnis und praktikable Absprachen.
„Sie machen unseren Landkreis nicht nur sicherer, sondern auch menschlicher“, dankte Landrätin Eva Treu den Geehrten.
Für 50 Jahre Dienst beim BRK wurden geehrt: Horst Aschmer, Ulrich Licht, Margot Maier, Marianne Fruth, Karin Betz, Hans Georg Reisinger, Hubert Lang, Alfred Schemperle, Ralph Grimm, Elisabeth Kleen und Tilbert Stützle.
Für 50 Jahre Feuerwehrdienst wurden geehrt: Bernhard Görthofer, Jakob Schauer, Gerhard Werner und Horst Diebner.
