Auf Toilette eingesperrt: Mann muss fast 20 Stunden auf dem Klo verbringen

Eine Toilette ist kein gemütlicher Ort, an dem man fast 20 Stunden verbringen möchte.
Leonie Asendorpf/dpa- Ein 66-jähriger Mann war fast 20 Stunden in der Toilette eines Neu-Ulmer Unternehmens eingeschlossen.
- Angehörige alarmierten die Polizei, die ihn schließlich in seiner Firma entdeckte.
- Die Feuerwehr musste die verklemmte Tür mit einem Spreizgerät öffnen.
- Der Mann hatte kein Handy dabei und war allein im Gebäude.
- Er wurde wohlauf und unverletzt gefunden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In einem Neu-Ulmer Unternehmen war ein Mann am Freitag (29.11.) fast 20 Stunden lang auf einer Toilette eingesperrt. Wie die Polizei berichtet, machten sich Angehörige des 66-Jährigen in der Nacht auf Samstag Sorgen, nachdem sich der Mann nicht wie gewohnt gemeldet hatte. Die Angehörigen verständigten die Polizei, die daraufhin begann, den Vermissten zu suchen.
Zuerst versuchten es die Beamten an der Wohnung des 66-Jährigen, doch dort war er nicht. Anschließend überprüften sie seine Arbeitsstelle. Dort stellten sie fest, dass der Gesuchte auf der Toilette eingesperrt war. Da sich die massive Tür aufgrund eines technischen Defekts nicht mehr öffnen ließ, musste die Feuerwehr ein Spreizgerät nutzen. Nach Angaben der Polizei befand sich der Mann seit Freitagvormittag auf der Toilette, also fast 20 Stunden am Stück.
Niemand da und kein Handy dabei
Doch warum hatte ihn niemand bemerkt? Laut Polizei hatte sich am Freitag außer dem 66-Jährigen niemand in dem Firmengebäude aufgehalten. Und weil der Eingeschlossene kein Handy dabeihatte, konnte er keine Hilfe rufen. Der Mann sei „den Umständen entsprechend wohlauf“ gewesen, nachdem er gefunden worden war.

