Arbeiten an Kreisstraße
: NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen wird ab Dienstag voll gesperrt

Ab Dienstag ist die Kreisstraße NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen im ersten Bauabschnitt voll gesperrt. Der Verkehr wird über Biberach umgeleitet, bis 2027 soll der Ausbau abgeschlossen sein.
Von
Stefan Czernin
Roggenburg
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Baustellenschild: ARCHIV - 02.11.2023, Mecklenburg-Vorpommern, Sauzin: Ein zerkratztes Schild Gefahrzeichen Arbeitsstelle (Zeichen 123) mit dem Piktogramm eines Bauarbeiters zur Beschilderung einer Baustelle. (zu dpa: «Südschnellweg in Hannover am Wochenende gesperrt») Foto: Stefan Sauer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr umgeleitet.

Stefan Sauer/dpa
  • Kreisstraße NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen ab Dienstag voll gesperrt.
  • Umleitung über St 2019 nach Biberach und weiter über NU 1 nach Schießen.
  • Erster Bauabschnitt: neuer Geh- und Radweg, verstärkte Fahrbahn, bessere Entwässerung.
  • Zwei barrierefreie Haltestellen auf Höhe Mozartstraße, Schleebuch bleibt angebunden.
  • Winterpause geplant – Gesamtprojekt mit drei Abschnitten bis 2027 angestrebt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt des gemeinsamen Projektes des Landkreises Neu-Ulm und der Gemeinde Roggenburg zum Ausbau der Kreisstraße NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen haben begonnen. Zunächst richtete die ausführende Firma am Montag die Baustelle ein, ab Dienstag, 15. September, wird die Kreisstraße im Bereich des ersten Bauabschnitts vollständig gesperrt. Das teilt das Landratsamt auf seiner Webseite mit.

Der erste Abschnitt reicht von der Einmündung der Kreisstraße in die Staatsstraße 2019 in Roggenburg bis zur Ortslage Schleebuch auf Höhe der Einmündung „Zum Miesbühel“. In diesem Bereich wird der außerorts verlaufende Geh- und Radweg bis zur Staatsstraße verlängert, zudem entstehen auf Höhe der Mozartstraße in Roggenburg zwei neue barrierefreie Bushaltestellen. An der Fahrbahn wird der Asphaltoberbau verstärkt, um künftige Verkehrsbelastungen dauerhaft aufnehmen zu können, außerdem werden Verbesserungen an der Straßenentwässerung vorgenommen.

Schleebuch bleibt angebunden

Der Verkehr zwischen Roggenburg und Schießen wird während der gesamten Bauzeit über die St 2019 nach Biberach und von dort über die Kreisstraße NU 1 nach Schießen umgeleitet; der Radverkehr wird ebenfalls über die vorhandenen Radwege an St 2019 und NU 1 geführt. Der Linien- und Schulbusverkehr wird örtlich umgeleitet, bindet Schleebuch dabei aber weiterhin an.

Anliegern im Baubereich soll die Zufahrt zu ihren Grundstücken so weit wie möglich ermöglicht werden, kurzzeitige Einschränkungen bei Pflaster-, Beton-, Asphalt- und Leitungsarbeiten sind jedoch unvermeidlich; betroffene Anlieger werden direkt informiert. Zur Müllentsorgung während der Vollsperrung bittet das Entsorgungsunternehmen Knittel die Anlieger, ihre Tonnen an den Abfuhrtagen eigenständig in den angrenzenden Straßen vor den Absperrungen bereitzustellen.

Bei planmäßigem Bauverlauf und passender Witterung soll der erste Bauabschnitt bis zum Beginn der Winterpause so weit fertig sein, dass die NU 2 vorübergehend wieder freigegeben werden kann. Während der Wintermonate ruht die Baustelle, im Frühjahr 2027 sollen die Arbeiten fortgesetzt werden. Insgesamt umfasst das Projekt drei Bauabschnitte mit Ausbau der Ortsdurchfahrt Schleebuch, Kanal- und Leitungsarbeiten sowie barrierefreien Bushaltestellen; ein Abschluss der Gesamtmaßnahme wird für den Jahresverlauf 2027 angestrebt. Das Staatliche Bauamt Krumbach bittet Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen sowie um rücksichtsvolles Verhalten im Baustellenbereich.