An Ostern: Kinder randalieren auf Friedhof in Illertissen

Weil sich Kinder auf dem Waldfriedhof in Illertissen völlig daneben benehmen, alarmiert ein Friedhofsbesucher die Polizei.
Hannes P Albert/dpa (Symbolbild)- Kinder randalieren an Ostern auf Friedhof Illertissen, stören Totenruhe.
- Geschwister (9 und 10 Jahre) zerstören Kerzen und Grabanpflanzungen.
- Vater zeigt keine Einsicht, auch nach Polizeieinsatz.
- Polizei prüft, ob rechtliche Schritte nötig sind.
- Sachschaden noch unbekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wo Menschen ihrer Angehörigen gedenken oder einen Ort fürs Gebet suchen, wurde am Abend des Ostermontags (21.4.4) alles andere als Ruhe gewahrt: Auf dem Waldfriedhof in Illertissen im Kreis Neu-Ulm beobachtete ein Besucher, wie Kinder auf dem Gelände herumrannten und dabei auch mehrere Kerzenbehältnisse auf Gräbern mit dem Fuß gewaltsam umstießen. Obendrein öffneten die Geschwister im Alter von neun und zehn Jahren laut Polizeibericht Weihwasserbehälter und trampelten über Grabanpflanzungen.
Störung der Totenruhe? Polizei stellt Kinder und Vater zu Rede
Der Zeuge stellte die Kinder zur Rede und verständigte die Polizei, während der Vater der beiden auf einer Parkbank saß. Doch weder der noch sein Nachwuchs war sich einer Schuld bewusst – alle zeigten sich der Mitteilung der Polizei zufolge uneinsichtig, als die Beamten sie auf das Fehlverhalten ansprachen. Die Polizei Illertissen klärt nun, ob das Handeln der Kinder ein Vergehen nach dem Strafgesetzbuch – Störung der Totenruhe – darstellt. Ob ein Sachschaden entstanden ist, ist bislang nicht bekannt.

