: Aluminium-Schmelzwerk Oetinger investiert in Weißenhorn
Eine neue Filteranlage sowie einen rund 50 Meter hohen Abgaskamin will das Aluminium-Schmelzwerk Oetinger an seinem Standort Weißenhorn errichten. Die Stadt freut’s.
Das Aluminium-Schmelzwerk Oetinger in Weißenhorn investiert an seinem Standort im Industriegebiet Eschach. Das jedenfalls ist kürzlich im städtischen Bauausschuss bekannt geworden. Demnach will das Unternehmen eine neue Filteranlage sowie einen rund 50 Meter hohen Abgaskamin in der Nähe der Adolf-Wolf-Straße errichten. Die Mitglieder des Weißenhorner Bauausschusses genehmigten den Antrag des Schmelzwerks einstimmig.
Der Weißenhorner Bürgermeister Wolfgang Fendt sagte dazu: „Das ist ein Grund zur Freude. Scheinbar geht es mit dem Unternehmen wieder aufwärts.“ Dem Wunsch, auf einem angrenzenden Grundstück der Stadt einige Bäume zu fällen, lehnten die Stadträte hingegen ab. Die Bäume sollen erhalten bleiben.
Rückblick: Vor drei Jahren hatte Oetinger Insolvenz anmelden müssen. Kurze Zeit später stieg ein Investor ein, es ging wieder aufwärts. Oetinger beschäftigt in Weißenhorn und Neu-Ulm rund 300 Mitarbeiter. Während der Turbulenzen in den vergangenen Jahren wurden 15 Stellen abgebaut.
Die beiden Werke in Weißenhorn und Neu-Ulm, die die Insolvenz überstanden, liefern solide Ergebnisse – begünstigt durch einen Markt, der nicht mehr wie in der Krisenzeit von Überkapazitäten geprägt ist. Oetinger schreibe wieder schwarze Zahlen, hieß es zuletzt.