Speed-Heiraten in Senden: Spontan in die Kirche und eine Stunde später getraut – das geht

Kirchlich heiraten, ganz ohne lange Vorbereitung: Das geht bald in der Auferstehungskirche in Senden.
Road Red Runner - stock.adobe.com- Aktion „Einfach heiraten“ in Senden am 25. Mai von 12 bis 18 Uhr.
- Fünf Pfarrer bieten schnelle kirchliche Trauungen an.
- Anmeldung auf der Webseite möglich, aber nicht zwingend.
- Veranstaltungsort: Auferstehungskirche in Senden.
- Trauung dauert eine Stunde, offen für alle Paare, auch ohne Kirchenmitgliedschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Glücklich zu zweit – aber mit dem kirchlichen Segen hat es noch nicht geklappt? Zu aufwendig, zu teuer, zu kompliziert? Nicht wenige Paare schieben die kirchliche Trauung vor sich her, bis sie dann im Alltagstrubel völlig vom Radar verschwindet. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, bekommt bald eine niederschwellige Möglichkeit, sich das kirchliche Ja-Wort doch noch zu geben. Und zwar am Sonntag, 25. Mai, zwischen 12 Uhr und 18 Uhr im Rahmen der bayernweiten Aktion „Einfach heiraten“ der evangelischen Landeskirche in der Auferstehungskirche in Senden.
Fünf Pfarrerinnen und Pfarrer arbeiten dafür an diesem Tag zusammen: Kathrin und Gerhard Bohe aus Senden, Jochen Teuffel aus Vöhringen, Jonathan Robker aus Weißenhorn und Frank Bienk aus Günzburg.
Für alle Paare offen
Wichtig: Die Veranstaltung ist für alle Paare offen, die für ihre Beziehung den kirchlichen Segen bekommen wollen, sie müssen nicht standesamtlich verheiratet sein. Paare, die ihren kirchlichen Segen erneuern wollen, sind ebenso willkommen wie Leute in zweiter Ehe. Auch der Glaube spielt keine Rolle, Heiratswillige müssen auch nicht zwingend Kirchenmitglied sein, erklärt der Vöhringer Pfarrer Jochen Teuffel. „Das ist weit gefasst.“
Auf der Webseite der evangelischen Kirchengemeinde in Senden können sich Interessierte anmelden. Zwingend notwendig ist das aber nicht, es geht auch spontan. Für bis zu 20 Trauungen ist am 25. Mai Zeit.
Eine Stunde wird die Trauung insgesamt dauern, zu der natürlich auch Freunde und Verwandte mitkommen dürfen: 20 Minuten fürs Traugespräch, 20 Minuten, damit Pfarrer und Helfer die Ansprache und die Musik vorbereiten können und 20 Minuten für die eigentliche Trauung. Wie am Fließband wird es aber nicht zugehen. „Das ist verdichtet, aber das Wesentliche muss drin sein“, sagt Teuffel. „Das Entscheidende ist, das Ja-Wort vor Gott auszusprechen.“ Es wird also durchaus emotional werden. Und auch das klassische Glas Sekt nach der Trauung wird nicht fehlen. „Für die After-Show-Party“, sagt Teuffel.
