Unfall bei Gomadingen
: Überholt und auf dem Dach gelandet

Einen Sachschaden von rund 60.000 Euro verursachte ein Mercedesfahrer an Heiligabend zwischen Offenhausen und Steingebronn. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung.
Von
Joachim Lenk
Gomadingen
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Nach dem Überholen kam der Mercedes von der Fahrbahn ab und überschlug sich

Nach dem Überholen kam der Mercedes von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Joachim Lenk
  • Mercedes-Fahrer überschlägt sich bei Überholmanöver an Heiligabend, Sachschaden: 60.000 Euro.
  • Unfall mit leichten Verletzungen auf Landesstraße 230 zwischen Offenhausen und Steingebronn.
  • Polizei leitet Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den 39-Jährigen ein.
  • Absperrung der Straße, Umleitung über parallele Wege und Kreisstraße 6734.
  • Feuerwehr Engstingen und Kreisbrandmeister im Einsatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Glück im Unglück hatte ein 39-jähriger Mercedes-Fahrer, der am Heiligen Abend nach einem Überholvorgang bei Gomadingen mit seinem Auto auf dem Dach gelandet ist. Er kam bei dem Unfall mit leichten Verletzungen davon. Laut Polizei wurde gegen den 39-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Die Beamten schätzen den Sachschaden auf rund 60.000 Euro.

Der 39-Jährige aus dem Landkreis Reutlingen war am 24. Dezember gegen 13.15 Uhr auf der Landesstraße 230 von Offenhausen kommend Richtung Steingebronn unterwegs. Ein paar Hundert Meter nach dem Ortsausgang überholte er einen vorausfahrenden Opel. Beim Einscheren am Ende des Überholvorgangs geriet der Mercedes mit den rechten Reifen auf den Grünstreifen, teilte die Polizei mit. Beim Gegenlenken geriet das Auto ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn Richtung einer steilen Böschung ab, weshalb sich das Fahrzeug überschlug und auf die Straße zurückgeschleuderte.

Ein entgegenkommender 38-jähriger VW-Lenker konnte einen Zusammenstoß mit dem auf dem Dach rutschenden Mercedes durch ein Ausweichen nach links gerade noch vermeiden, so die Polizei. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt und mit einem Rettungstransportwagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Wegen eines Übermittlungsfehlers bei der Unfallmeldung war nicht die dort zuständige Feuerwehr aus Gomadingen, sondern 23 ihrer Kameraden mit vier Fahrzeugen aus Engstingen ausgerückt. Auch Kreisbrandmeister Wolfram Auch verschaffte sich ein Bild vom Unglücksort.

Obwohl die Landesstraße 230 einige Zeit voll gesperrt war, kam es zu keinen größeren Behinderungen. Der Verkehr wurde über einen parallel verlaufenden Weg beziehungsweise über die Kreisstraße 6734 umgeleitet.