Unfall auf der L 230 bei Sonnenbühl: 56-jähriger Biker schwer verletzt

Mit eienm Rettungshubschruaber wurde ein schwer verletzter Motorradfahrer nach einem Unfall am Sonntag auf der L230 in eine Klinik geflogen (Symbolbild).
Julian Stratenschulte/dpa- Unfall auf der L 230 bei Sonnenbühl: 56-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt.
- Ein 41-jähriger Vito-Fahrer setzte zum Überholen an und übersah den von hinten kommenden Biker.
- Der Biker wich aus, streifte einen Leitpfosten, verlor die Kontrolle und kollidierte mit einem Mini.
- Notarzt versorgte vor Ort – Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in eine Klinik.
- Motorrad und Mini waren nicht mehr fahrbereit, Schaden etwa 15.000 Euro – Straße bis 15.20 Uhr gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem Rettungshubschrauber musste ein schwer verletzter Motorradfahrer nach einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag auf der L 230 in eine Klinik geflogen werden. Ein 41-Jähriger war gegen 11.20 Uhr mit einem Mercedes-Benz Vito auf der Landstraße von Genkingen herkommend Richtung Traifelberg unterwegs. Als er zum Überholen eines vorausfahrenden Autos ansetzte, übersah der Vito-Fahrer einen von hinten kommenden, 56 Jahre alten Motorradfahrer. Der Biker hatte bereits begonnen, die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge zu überholen, teilte die Polizei mit.
Biker stürzt beim Ausweichen
Um einen Zusammenstoß mit dem Kastenwagen zu verhindern, wich der Biker mit seiner Maschine nach links aus. Hierbei kam er auf den Grünstreifen und streifte einen Leitpfosten. Daraufhin verlor er in der abfallenden Böschung die Kontrolle über seine Kawasaki. Anschließend stieß der Kradlenker mit einem auf dem unterhalb der L 230 verlaufenden Feldweg stehenden Mini zusammen und kam im Anschluss auf dem Feldweg zum Liegen.
Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der 56-Jährige mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus gebracht. Das Motorrad und der Mini waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der Schaden wird von der Polizei auf 15.000 Euro geschätzt.
Gutachter eingeschaltet
In die Ermittlungen des Tübinger Verkehrsdienstes wurde ein Gutachter eingeschaltet. Zur Unterstützung war die Feuerwehr mit zahlreichen Kräften ausgerückt. Während der Unfallaufnahme musste die L 230 bis 15.20 Uhr voll gesperrt werden.