Straßensanierung in Hohenstein
: Neuer Glanz für die Hirschgasse

Ein schlechter Fahrbahnzustand und eine alte Kanalisation statt eines schönen Aufenthaltsbereiches. Das soll sich jetzt ändern. Die Kosten für die notwendigen Maßnahmen: 246.000 Euro.
Von
Karolin Müller
Hohenstein
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Die Hirschgasse in Bernloch soll saniert werden.

Die Hirschgasse in Bernloch muss und soll saniert werden.

Gemeinde Hohenstein
  • Hohenstein saniert die Hirschgasse in Bernloch – Kosten: 246.000 Euro.
  • Start im Sommer, Dauer etwa sechs Wochen; Fertigstellung im Herbst.
  • Erneuerung von Fahrbahn, Randeinfassung, Entwässerung und Kanalisation.
  • Betonpflaster am Nahversorger, Granitsteinpflaster zur Markstraße, Granitleistensteine.
  • Aufenthaltsbereich möglich, Gestaltung noch offen; Poller am Moltkeweg bleiben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Die Hirschgasse im Hohensteiner Ortsteil Bernloch stellt mittlerweile eine wichtige fußläufige Verbindung zum Ortskern sowie zu einer Nahversorgungseinrichtung dar“, erklärte Bürgermeister Simon Baier während der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Bereits in den vergangenen Jahren habe die Gemeinde in diesem Bereich in die Infrastruktur investiert.

So wurde durch den Rückbau eines Bestandsgebäudes die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftshauses ermöglicht. Im Erdgeschoss befindet sich seit Oktober auch der Tante-M-Laden, mit dem die Nahversorgung im Ort gesichert werden soll.

Hier hat sich also einiges getan. Die Hirschgasse selbst ist allerdings in einem schlechten Zustand, sowohl was den Fahrbahnbelag und die Randeinfassung als auch die Oberflächenentwässerung und die Kanalisation betrifft. „Die Hauptleitung ist aus der Steinzeit“, sagte Bauamtsleiter Helmut Walz augenzwinkernd. Ganz so alt ist sie freilich nicht, doch sie stammt vermutlich aus den 1960er Jahren, so Walz. In der Vergangenheit seien immer wieder Reparaturen aufgrund von Wasserrohrbrüchen notwendig geworden. Zudem seien die Durchmesser der Leitungen für die heutigen Bedürfnisse zu gering.

Baubeginn im Sommer

Für die kleine Gasse zwischen Moltkeweg und Markstraße stehen daher umfassende Maßnahmen an. Die geschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf 246.000 Euro. Die Arbeiten sollen im Sommer beginnen und etwa sechs Wochen dauern, sodass im Herbst alles fertig ist.

Nach der Verlegung neuer Leitungen soll die Hirschgasse neu asphaltiert werden. Die Zufahrt wird nach Abschluss der Maßnahmen auch zukünftig über den Moltkeweg möglich sein, da die beiden Poller bestehen bleiben, genauer gesagt wieder eingesetzt werden. Der verkehrsberuhigte Bereich entlang des neuen Nahversorgers  wird mit Betonpflastern versehen. Hier könnte auch wieder ein Aufenthaltsbereich entstehen. Ob das umgesetzt wird und wie der kleine Platz dann gestaltet werden könnte, steht bis jetzt nicht fest. Zuletzt waren hier im vergangenen Sommer und Herbst, sozusagen als Probe, im Rahmen eines kostenlosen Programms verschiedene Sitzmöglichkeiten gestanden.

Im Einmündungsbereich zur Markstraße hin ist zudem Granitsteinpflaster in Segmentbögen vorgesehen – so wie es für Bernoch typisch ist. Passend hierzu sollen auch die Randeinfassungen in der Hirschgasse aus Granitleistensteinen hergestellt werden. Das Sträßchen dürfte ab Herbst also kaum wiederzuerkennen sein.