Wenn es um seine individuelle Mobilität geht, hat Trigema-Chef Wolfgang Grupp sehr klare Vorstellungen. Komfortabel muss das Fahrzeug sein. Und natürlich effizient. Genau aus diesem Grund hat er sich auch für einen vollelektrischen Mercedes EQS als neuen Dienstwagen entschieden. Dem fehlte allerdings ein entscheidendes Detail, auf das der Textil-Unternehmer aus dem schwäbischen Burladingen seit 47 Jahren großen Wert legt: der gegen die Fahrtrichtung eingebaute Beifahrersitz.

Pfronstetten/Trochtelfingen

Diese Sitz-Konfiguration macht es ihm auf langen Strecken möglich, bequem die Beine auszustrecken, verbessert die Sicht nach vorne und erleichtert zudem das Gespräch mit dem Fahrer. Schließlich will der Unternehmer seinen Gästen beim Gespräch in die Augen schauen. „Wenn man das seit 30 oder 40 Jahren gewöhnt ist, will man natürlich keinen Schritt mehr zurück machen“, so Grupp. Die Suche nach einem Spezialisten, der den individuellen Komfort-Umbau übernehmen könnte, gestaltete sich widererwarten gar nicht so einfach. In Pfronstetten-Aichelau wurde Grupp dann fündig.

Immer eine Lösung parat

Für die Mobilitäts-Experten der Paravan-Manufaktur war die „Nachbarschaftshilfe“ Ehrensache. „Beim Umbau von Fahrzeugen für Menschen mit Behinderungen ist es für uns Alltag, auf ganz individuelle Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden einzugehen“, erklärt Kevin Arnold von der Paravan GmbH. „Und was es noch nicht gibt, erfinden wir! Deshalb haben wir auch keine Sekunde gezögert, als sich Herr Grupp bei uns gemeldet hat. Wir sind stolz darauf, einer solchen Unternehmer-Persönlichkeit seine Mobilität noch ein kleines Stück komfortabler gestalten zu können.“