Verfolgungsjagd in Münsingen: 16-Jähriger flüchtet mit Auto der Eltern vor der Polizei

Ein 16-jähriger Jugendlicher liefert sich Donnerstagnacht eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, als diese ihn kontrollieren will.
Jan Woitas/dpa- In Münsingen lieferte sich ein 16-Jähriger eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
- Zeugen meldeten gegen 1.45 Uhr einen Renault mit mutmaßlich minderjährigem Fahrer.
- Der Fahrer flüchtete mit hoher Geschwindigkeit, missachtete Signale – niemand wurde verletzt.
- In einer Sackgasse stoppten sie, ein Mitfahrer wurde sofort festgenommen.
- Der 16-Jährige wurde später gefasst; Blutentnahme angeordnet, Schlüssel ohne Wissen der Eltern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einer ganzen Reihe von Strafanzeigen sieht ein 16-Jähriger entgegen, der am frühen Donnerstagmorgen (2. Juli) in Münsingen, Landkreis Reutlingen, am Steuer eines Renault versucht hatte, vor einer Kontrolle zu flüchten. Gegen 1.45 Uhr war die Polizei von Zeugen alarmiert worden, denen in der Münsinger Hauptstraße ein Renault mit mehreren wohl jugendlichen Fahrzeuginsassen und offenbar auch einem minderjährigen Fahrer aufgefallen war.
Als der Fahrer den für die Fahndung ausgerückten Streifenwagen in der Uracher erkannte, gab er sofort Gas und flüchtete laut Polizeibericht mit sehr hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Dabei missachtete er die polizeilichen Anhaltesignale und jegliche Verkehrsregeln. Nachdem er im Bereich des Freibades in eine Sackgasse eingefahren war, stoppte der Renault – die Flucht hatte aber noch kein Ende: Die drei Insassen flüchteten zu Fuß weiter.
Mitfahrer festgenommen
Einer der jugendlichen Mitfahrer konnte unmittelbar vor Ort festgenommen werden, der 16-jährige mutmaßliche Fahrer im Verlauf der weiteren Fahndung. Die Ermittlungen zum dritten Mitfahrer dauern noch an.
Wie sich herausstellte, hatte sich der Jugendliche ohne das Wissen der Eltern den Schlüssel für das Auto gegriffen und war damit unterwegs gewesen. Verletzt oder gefährdet wurde bei einer Spritztour zum Glück niemand, auch Sachschäden sind nach derzeitigem Stand nicht zu beklagen.
Nachdem sich bei der Kontrolle beim Fahrer Hinweise auf die Einnahme von Medikamenten ergeben hatten, wurde von der Staatsanwaltschaft noch in der Nacht eine Blutentnahme angeordnet. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen an seine Eltern übergeben.
