Ver- und Entsorgung: Abwasser wird teurer, Trinkwasser nicht

Die Gemeinde wird höhere Kosten der Wasserversorgung nicht an die Nutzer weitergeben, sondern selbst tragen. Anders sieht es beim Abwasser aus.
Roland Weihrauch/dpa (Symbolbild)- Abwassergebühr in Ofterdingen steigt 2025 auf 1,62 Euro/m³, Niederschlagswasser auf 53 Cent/m².
- Trinkwassergebühr bleibt bei 3,07 Euro/m³, trotz steigender Kosten.
- Gemeinde Ofterdingen übernimmt Verluste bei Trinkwasser, verzichtet auf Gewinn.
- Entscheidung fiel in der letzten Gemeinderatssitzung.
- Kostendeckend wäre Trinkwassergebühr von 3,14348 Euro/m³.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In seiner vorigen Gemeinderatssitzung hatte der Gemeinderat von Ofterdingen gleich mehrmals über Wasser zu entscheiden: Auf der Tagesordnung standen die Änderung der Abwassersatzung sowie eine neue Gebührenkalkulation für die Wasserversorgung ab 2025.
Die Schmutzwassergebühr sowie sonstige Einleitungen werden um 20 Cent auf 1,62 Euro je Kubikmeter erhöht. Niederschlagswasser schlägt mit 53 statt bisher 46 Cent je Quadratmeter versiegelter Fläche zu Buche.
Dagegen wird die Verbrauchsgebühr für Trinkwasser unverändert bei 3,07 Euro je Kubikmeter belassen.
Versorgungseinrichtungen dürfen nach dem Kommunalabgabengesetz einen Gewinn abwerfen. Darauf verzichtet die Gemeinde laut Beschlussvorlage jedoch. Sie geht demnach sogar von einem Verlust aus, da Zinsen, Abschreibungen und weitere Kosten im kommenden Jahr absehbar höher sein werden. Kostendeckend wäre ein Gebührensatz von 3,14348 Euro je Kubikmeter gewesen.