Unfall auf B27 in Ofterdingen: Spurwechsel über durchgezogene Linie endet in Kollision mit Lkw

Beide Fahrer wurden nach ersten Angaben der Polizei offenbar nur leicht verletzt. Dennoch wurde eine Person in eine Klinik gebracht. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Ofterdingen: Spurwechsel über durchgezogene Linie führte an der B27 zu Kollision mit Sattelzug.
- Ein 57-Jähriger bog von der L385 nach links ab und wechselte verbotswidrig auf die rechte Spur.
- Der Actros-Fahrer konnte nicht rechtzeitig reagieren – beide Fahrer wurden leicht verletzt.
- Rettungsdienst brachte den Unfallverursacher ins Krankenhaus, der Lkw-Fahrer suchte später selbst Hilfe.
- Schaden: etwa 5.000 Euro am VW, rund 25.000 Euro am Sattelzug; Lkw in Haltebucht abgestellt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weil ein 57-Jähriger die Fahrbahnmarkierung an der Einmündung der L385 in die B27 missachtet hat, kam es am Donnerstagvormittag zu einem Verkehrsunfall. Der Mann war gegen 9.45 Uhr mit seinem VW Touran auf der Ofterdinger Straße (L385) in Richtung Bundesstraße unterwegs und wollte an der Einmündung nach links in Richtung Hechingen einbiegen. Dabei blieb er aber nicht auf dem linken Fahrstreifen, sondern wechselte über die durchgezogene Linie hinweg auf die rechte Spur. Dort kam es zur Kollision mit einem Sattelzug, der auf der Bundesstraße von Ofterdingen herkommend auf der rechten Spur unterwegs war.
Dessen 38-jähriger Fahrer hatte keinerlei Chancen mit seinem tonnenschweren Fahrzeug rechtzeitig auf den Spurwechsel zu reagieren. Der Unfallverursacher wurde nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Auch der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, konnte aber nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst, im Anschluss selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Sattelzug vorläufig auf Haltebucht an der B27 abgestellt
Der VW, an dem ein geschätzter Sachschaden von rund 5.000 Euro entstanden war, musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der Sattelzug, bei dem der Schaden von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt wird, war noch bis zu einer nahegelegenen Haltbucht rollfähig, wo er vorläufig abgestellt wurde.
