Sperrung in Mössingen aufgehoben: Freie Fahrt unter der Ernwiesenbrücke

Die neue Eisenbahnbrücke zum Ernwiesen ist wieder passierbar.
Klaus Franke- Die Unterführung unter der Ernwiesenbrücke in Mössingen ist seit Donnerstag wieder befahrbar.
- Die Brücke wurde im Juli eingeschoben, die Straßenbauarbeiten sind nun abgeschlossen.
- Die Unterführung ist von 4,5 Meter auf 11,4 Meter verbreitert und bietet Platz für Autos und Fußgänger.
- Die Sperrung seit März 2024 erschwerte den Zugang zum Stadion und verzögerte Rettungsdienste.
- Die Baukosten betrugen 3,4 Millionen Euro, davon übernahm Mössingen 1,9 Millionen Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit März 2024 gab es hier kein Durchkommen. Jetzt ist die Fahrt frei: Nachdem die Bahn die Ernwiesenbrücke im Juli dieses Jahres eingeschoben hatte, sind nun auch die Straßenbauarbeiten beendet. „Heute wurden noch die Schilder weggemacht“, berichtet Mössingens Pressesprecherin Nicole Siller am Freitag. Am Donnerstag war die Strecke zwar schon befahrbar, jedoch waren noch „Durchfahrt verboten“-Schilder aufgestellt.
Die Unterführung ist jetzt deutlich breiter. Von 4,5 Metern wurde der Durchgang auf 11,4 Meter verbreitert. Jetzt können zwei Fahrzeuge die Unterführung bequem passieren, während daneben noch Fußgänger ihres Weges gehen.
Das dürfte vor allem die Belsener freuen. Die Sperrung war besonders nervig, da sie auch den Zugang zum Stadion äußerst erschwerte. Außerdem musste der Rettungsdienst Umwege in Kauf nehmen.
Das Projekt ist damit bereits vor der Zeit abgeschlossen. Das Bauende war im Dezember geplant. Bis es jedoch überhaupt dazu kam, dass an der Straße gearbeitet werden konnte, dauerte mehr als ein Jahr. Ursprünglich wollte die Bahn die Brücke im März 2024 sanieren. Das Projekt wurde jedoch immer wieder verschoben, bis es schließlich im Juli dieses Jahres soweit war und der Bahnverkehr für zwei Wochen stillgelegt wurde.
Seit Donnerstag kann die Unterführung nun passiert werden. Insgesamt kostete das Projekt 3,4 Millionen Euro, von denen die Stadt Mössingen 1,9 Millionen Euro tragen muss.

