Regionalstadtbahn wird sichtbar
: Die Bahn lässt die Zugstrecke bei Derendingen untersuchen

Die Bahn beginnt mit Baugrunduntersuchung an der Zollernbahn in Derendingen. Zunächst lässt sie vermessen.
Von
Mario Beißwenger
Tübingen
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Die Deutsche Bahn beginnt mit Arbeiten zum Ausbau der Strecke nach Mössingen. Im Bild ist der bestehende Bahnübergang in Derendingen.

Holger Weyhmüller
  • Ausbau der Zollernbahn für die Regionalstadtbahn: zweigleisig bis Mössingen, mit Elektrifizierung.
  • Vermessung startet am Dienstag, 8. September – Rammbohrungen ab Montag, 21. September.
  • Arbeiten meist 7 bis 18 Uhr, teils nachts 0 bis 5 Uhr – Lärm und Staub möglich.
  • Neue Brücken, Oberleitungsmasten, Signale; Haltepunkt Derendingen erhält zweiten Bahnsteig.
  • DB InfraGO AG baut in vier Abschnitten und will bis 2040 fertig sein; Bürgerinfo im Herbst.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Zollernbahn wird von Tübingen aus für die Regionalstadtbahn zweigleisig zunächst bis Mössingen ausgebaut. Die vorbereitende Vermessung dafür beginnt schon am heutigen Dienstag, 8. September. Die Rammbohrungen, mit denen der Baugrund untersucht wird, beginnen dann am Montag, 21. September. Auswirkungen auf den Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr sollen sich nicht ergeben.

Die Arbeiten laufen meist tagsüber zwischen 7 und 18 Uhr statt. Um Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs zu vermeiden, sind auch Arbeiten nachts zwischen 0 und 5 Uhr erforderlich. Das gehe nicht ohne Lärm und Staubentwicklung, schreibt der Zweckverband für die Regionalstadtbahn in einer Mitteilung. Die Arbeiten beginnen auf Höhe des Landratsamtes und ziehen sich Richtung Steinlachwasen.

Vorarbeiten für zwei Gleise

Für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung braucht es neue Brücken, Oberleitungsmasten und Signale. Der Haltepunkt Derendingen bekommt zudem einen zweiten Bahnsteig. Bei den Behörden in den Mühlbachäckern und im Gewerbegeite Steinlachwasen entstehen ganz neue Haltepunkte.

Die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb soll die bestehenden Bahnstrecken in der Region mit neuen Straßenbahnstrecken verknüpfen. Ziel sind 30-Minuten-Takte und umsteigefreie Verbindungen aus dem Umland in die Städte und Gemeinden. Auf der Strecke bis Albstadt-Ebingen entstehen neue zweigleisige Abschnitte, fünf neue Kreuzungsbahnhöfe sowie elf neue Stationen.

Die Bahn ist Bauherr

Eigentümerin und zuständiges Eisenbahninfrastrukturunternehmen für die Zollernbahn ist die DB InfraGO AG. Damit nimmt sie die Bauherrenfunktion. Sie baut in vier Abschnitten und will bis 2040 fertig sein. Der Zweckverband koordiniert die kommunale bei dem Ausbauprojekt.⇥red/mbw

Direkte Information

Bürgerinformation zur Regio-Stadtbahn wird es noch im Herbst geben. Dewr Termin ist noch offen. Beteiligt ist da die Stadt, der Trägerverband und die Deutsche Bahn, die baut. Die Dokumentation der bisherigen Informationsveranstaltungen steht auf der Website des Zweckverbands unter www.regional-stadtbahn.de/buergerbeteiligung/doku-zab.