Polizeieinsatz in Mössingen: Polizist schießt auf bewaffneten Mann

Schreckschusspistole (Symbolbild).
Oliver Killig/dpa / Archiv- Polizeieinsatz in Mössingen: Mann bedroht Beamte mit Schreckschusspistole.
- Beamter schießt, verfehlt jedoch den 40-Jährigen, der in psychischem Ausnahmezustand war.
- Mann wird nach Einsatz von Pfefferspray überwältigt, beide Seiten erleiden Augenreizungen.
- Waffe entpuppt sich als Schreckschusspistole, zudem wurde ein Messer bei ihm gefunden.
- Der Mann, mutmaßlich unter Drogeneinfluss, wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befindlicher Mann musste am Samstagabend von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und in eine Fachklinik eingeliefert werden.
Wie die Polizei berichtet, wurde sie gegen 23 Uhr am Samstag von einem Zeugen verständigt, weil aus einer Wohnung in der Rostocker Straße, in der sich nach Angaben des Anrufers auch ein Hund befand, ruhestörender Lärm nach außen drang. Zunächst scheiterten mehrere Versuche der Beamten zur Kontaktaufnahme an der Wohnung, aus der weiterhin laute Musik nach außen drang.
Polizist sieht Schusswaffe – und schießt
Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann sich schließlich unvermittelt mit einer augenscheinlich scharfen Schusswaffe nach draußen auf die Beamten zubewegt haben, wonach ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch machte, hierbei jedoch den Mann verfehlte. Der 40-Jährige konnte nach dem Einsatz von Pfefferspray überwältigt werden, dabei trugen sowohl der Mann als auch drei Beamte durch den Reizstoff leichte Augenreizungen davon. Der offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende 40-Jährige wurde in eine Fachklinik gebracht.
Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich bei der sichergestellten Waffe um eine Schreckschusswaffe. Außerdem wurde ein Messer am Körper des Mannes gefunden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
