Ofterdingen: Großbrand auf landwirtschaftlichem Betrieb in Ofterdingen - Zwei Einsatzkräfte verletzt

Der entstandene Sachschaden dürfte sich vorläufigen Schätzungen zufolge im siebenstelligen Bereich bewegen.
Nicht gesetzt- Großbrand auf Pferdehof in Ofterdingen; zwei Feuerwehrleute verletzt.
- 130 Einsatzkräfte und Drohnen im Einsatz; hohe Sachschäden im siebenstelligen Bereich.
- Alle Pferde gerettet; Anwohner wegen Rauchentwicklung gewarnt.
- Kriminalkommissariat Tübingen ermittelt; Brandursache noch unklar.
- Nachlöscharbeiten bis Donnerstag; zwei Helferinnen mit Rauchgasvergiftung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als Erstes haben wir alle Pferde rausgeholt, sagte Ofterdingens Feuerwehr-Kommandant Matthias Gäbele am Mittwochvormittag zwischen zwei Lagebesprechungen, während der Regen in Schnee überging. Da waren die Löscharbeiten noch in vollem Gang, die Brandstelle weiträumig abgesperrt.
Um 6.30 Uhr waren die Rettungskräfte am Mittwochmorgen alarmiert worden, weil von einem landwirtschaftlichen Gebäude in der Ofterdinger Endelbergstraße Rauch aufstieg. Als die Feuerwehr kurz darauf eintraf, stand die etwa 100 Meter lange Lagerhalle, an die eine Pferdestallung und ein Strohlager angrenzen, bereits im Vollbrand. Die etwa 30 Pferde, die auf dem Hof untergebracht waren, blieben unverletzt und wurden auf einer nahen Koppel versorgt.
In einer Nachalarmierung kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Mössingen und Bodelshausen, Nehren, Hechingen und Tübingen hinzu. Die Rottenburger Wehr schickte Drohnen-Spezialisten, die den Einsatz aus der Luft beobachteten und aus dieser Perspektive auch Hinweise auf die jeweils aktuelle Lage und etwaige Glutnester geben konnten. Insgesamt waren bei dem Großbrand 130 Feuerwehrleute im Einsatz, die vom Technischen Hilfswerk unterstützt wurden. Auch ein Polizeihubschrauber kreiste zeitweise über der Einsatzstelle.
„Die Nebengebäude konnten wir alle halten“, sagte Gäbele, also ein Übergreifen der Flammen verhindern. Die Halle jedoch, in der neben Heu und Stroh auch Öltanks standen und auf deren Dach Photovoltaik war, brannte nieder, stürzte zu großen Teilen ein. Am frühen Vormittag war der Brand zwar unter Kontrolle, doch würden die aufwändigen Nachlöscharbeiten wohl noch bis Donnerstag andauern, vermutete Gäbele.
Zwei Feuerwehrleute zogen sich Brandverletzungen zu. Der Rettungsdienst, der ebenfalls mit etlichen Kräften angerückt war, brachte sie zur Behandlung in eine Klinik. Auch zwei freiwillige Helferinnen wurden laut Polizei mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner am Mittwoch gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Über eine Warn-App wurde ein entsprechender Hinweis veröffentlicht.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich vorläufigen Schätzungen der Polizei zufolge im siebenstelligen Bereich bewegen. Zur Brandursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Das Kriminalkommissariat Tübingen hat die Ermittlungen übernommen.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Lagerhalle, an die eine Pferdestallung und ein Strohlager angrenzen, bereits im Vollbrand.
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Die rund 30 Pferde im Nachbargebäude konnten in Sicherheit gebracht werden.
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Die Anwohner sollten aufgrund der Rauchgase Türen und Fenster geschlossen halten. Ein entsprechender Hinweis wurde auch über eine WarnApp veröffentlicht.
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Das Kriminalkommissariat Tübingen hat die Ermittlungen vor Ort übernommen.
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Unterstützt werden die Feuerwehrkräfte durch das Technische Hilfswerk.
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Feuerwehr-Kommandant Matthias Gäbele erklärte auf TAGBLATT-Nachfrage: „Es sind rund 130 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Abteilungen aus Ofterdingen, Mössingen, Bodelshausen, Nehren sowie aus Tübingen und von Feuerwehr Derendingen."
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Zur Brandursache liegen noch keine Erkenntnisse vor.
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Bei dem Brand wurden zwei Feuerwehrkräfte verletzt und mussten im Krankenhaus versorgt werden. Auch zwei freiwillige Helferinnen wurden mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert.
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Gegen 6.30 Uhr waren die Einsatzleitstellen alarmiert worden, nachdem dort Rauch aus dem Bereich einer Lagerhalle entdeckt worden war.
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Der Brand konnte noch am Vormittag unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf die Nachbargebäude verhindert werden.
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Ebenso war zwischenzeitlich ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Drohnen sollen der Feuerwehr eine bessere Übersicht über die Situation ermöglichen und bei Suche nach Glutnester helfen.
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