Oberbürgermeisterwahl in Mössingen: Bulander bisher einziger Bewerber

Wer wird hier im Mössinger Rathaus ab dem 30. September die Amtsgeschäfte führen? Bisher bewirbt sich nur der Amtsinhaber Michael Bulander.
Markus Winkler/Creative Commons- In Mössingen steht die Oberbürgermeisterwahl an, die Bewerbungsphase läuft seit Freitag.
- Wahltermin ist Sonntag, 5. Juli – die Amtszeit von Michael Bulander endet zum 30. September.
- Bisher bewirbt sich nur Amtsinhaber Michael Bulander, weitere Bewerbungen liegen nicht vor.
- Kandidaturen sind bis Montag, 8. Juni, 18 Uhr möglich, benötigt werden 50 Unterstützerunterschriften.
- Eine Stichwahl wäre für den 19. Juli geplant, ein Rückzug ist seit 2023 nicht mehr möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fast möchte man von einem Superwahljahr im Kreis Tübingen schreiben. Ammerbuch und Kusterdingen fiebern an den kommenden beiden Sonntagen den Stichwahlen entgegen. Hier zeigt sich am 3. und 10. Mai, wer in Zukunft die Geschicke der Gemeinden lenken wird. In Mössingen steht dieses Jahr ebenfalls die Wahl des Rathaus-Chefs oder der -chefin an.
Die zweite Amtszeit von Oberbürgermeister Michael Bulander endet zum 30. September dieses Jahres. Die Bewerbungsphase für die Wahl am Sonntag, 5. Juli, startete am vergangenen Freitag, 24. April. Die Stellenanzeige ist, wenngleich noch etwas versteckt, bereits auf der Gemeinde-Website zu finden. Außerdem wurde sie auf dem Jobportal des Staatsanzeigers publiziert.
Jetzt haben mögliche Kandidatinnen und Kandidaten bis Montag, 8. Juni, 18 Uhr Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Bisher gibt es laut Mössinger Rathaus nur einen, der seine Kandidatur bereits bekanntgemacht hat. Der dürfte den Mössingerinnen und Mössingern bekannt vorkommen. Oberbürgermeister Michael Bulander kündigte bereits am 1. Dezember 2025 an, für eine dritte Amtsperiode kandidieren zu wollen.
Darüber hinaus? „Es sind aktuell noch keine Bewerbungen eingegangen“, schreibt Pressesprecherin Nicole Siller auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE.
Wer Interesse an einer Kandidatur hat, muss verschiedene Kriterien erfüllen. So sind beispielsweise 50 Unterstützerunterschriften notwendig. Sollte es zur Stichwahl kommen, ist diese laut Beschluss des Mössinger Gemeinderats für den 19. Juli geplant. In die Stichwahl geht es, wenn keiner oder keine der Bewerberinnen und Bewerber die absolute Mehrheit, also mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen, auf sich vereinen kann.
In die Stichwahl gehen die beiden Bewerberinnen mit dem höchsten Stimmenanteil. Ein Zurückziehen ist seit einer Änderung im Wahlrecht aus dem Jahr 2023 nicht mehr möglich.
Wenngleich der Beruf eines Oberbürgermeisters ohne Zweifel seine Bürden mit sich bringt, wird die Stelle hoch besoldet. Nach Angaben der Mössinger Stadtverwaltung wird die Stelle aktuell nach B5 besoldet, was einem Grundgehalt von knapp 11.000 Euro entspricht. Hinzu kommen Zulagen und weitere Bezüge aus Gremien wie Aufsichtsräten.
Die Amtszeit beträgt in der Regel acht Jahre. Gewählt wird dementsprechend wieder im Jahr 2034.
Info In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass die Stelle in den Gruppen B6 bis B8 eingruppiert werden kann. Diese Angabe ist falsch. Richtig ist, dass nach dem Landeskommunalbesoldungsgesetz Oberbürgermeister für Städte in der Größe Mössingens in die Gruppen B4 oder B5 eingruppiert werden können. Aktuell wird die Stelle mit B5 besoldet. Wir haben die Stelle geändert.

