Neu im Mössinger Gemeinderat: Birgit Reiff rückt für Steffen Eissler nach

Birgit Reiff rückt für Steffen Eissler in den Mössinger Gemeinderat nach.
Privatfoto/bbm- Birgit Reiff rückt für Steffen Eissler in den Mössinger Gemeinderat nach.
- Eissler verließ den Rat, weil sein Wohnsitz künftig außerhalb Mössingens liegt.
- Reiff ist 58, medizinische Fachangestellte, und wurde einstimmig verpflichtet.
- Matthias Schaal wurde zum ersten ehrenamtlichen Stellvertreter des OB gewählt.
- Im Talheimer Ortschaftsrat soll kommende Woche Benjamin Vogt für Eissler nachrücken.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Mössinger Gemeinderat gibt es weitere Änderungen in der Besetzung. Wie Oberbürgermeister Michael Bulander in der Sitzung am Montagabend, 22. Juni, mitteilte, habe ihm FWV-Sprecher Steffen Eissler bereits Ende April mitgeteilt, dass sein Wohnsitz in Zukunft außerhalb Mössingens liegt. Damit verliert Eissler die Voraussetzung für ein Gemeinderatsmandat. Die FWV besetzt genau die Hälfte der 26 Sitze im Rat.
Bulander würdigte den Kommunalpolitiker zum Abschied. Eissler sei bereits in seiner zweiten Amtszeit im Gemeinderat gewesen und habe zahlreiche Funktionen übernommen. „Er war erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Fraktionsvorsitzender der FWV und Mitglied des Ortschaftsrats Talheim“, sagte Bulander. Nun müsse Eissler diese Ehrenämter aufgeben. „Es tut uns leid, dass Herr Eissler diesen Weg gehen muss. Wir verlieren einen engagierten Gemeinderat“, so Bulander.
Für Eissler rückt Birgit Reiff in den Rat nach. Die medizinische Fachangestellte ist 58 Jahre alt und konnte bei der Kommunalwahl mehr als 2800 Stimmen auf sich vereinen. Der Gemeinderat stellte einstimmig fest, dass keine Hinderungsgründe gegen den Eintritt der Talheimerin bestehen. Anschließend wurde Reiff offiziell verpflichtet.
Für Talheim sei das Aufrücken Reiffs ein Trost, bemerkte Bulander. „Es scheidet ein Talheimer aus und es rückt eine Talheimerin nach.“ Dass die Vertretung des Ortsteils trotz der inzwischen abgeschafften unechten Teilortswahl erhalten bleibe, sei allerdings reiner Zufall.
Mit dem Ausscheiden Eisslers musste auch die Position des ersten ehrenamtlichen Stellvertreters des Oberbürgermeisters neu besetzt werden. Die FWV schlug hierfür Stadtrat Matthias Schaal vor. Da die Besetzung traditionell den drei größten Fraktionen zusteht, sollte die Wahl zunächst im Wege der Einigung erfolgen, für die es weder Enthaltungen noch Gegenstimmen geben darf. Aus den Reihen der LiSt-Fraktion gab es jedoch Widerspruch, sodass abgestimmt werden musste.
Von den 23 anwesenden Ratsmitgliedern votierten 20 für Schaal, drei stimmten dagegen. Damit ist der FWV-Stadtrat neuer erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Die Funktion des Sprechers der FWV wird in Zukunft voraussichtlich Marc Eisold übernehmen.
Für einige Lacher im Rat sorgte Stadtsprecherin Nicole Siller mit ihrem Kommentar zur geheimen Abstimmung: „Endlich haben sich die Stimmzettel mal gelohnt, die wir sonst immer wegwerfen.“
Im Talheimer Ortschaftsrat wird in der kommenden Woche nach Votum des Gremiums voraussichtlich Benjamin Vogt für Eissler nachrücken.

