Mössingen
: 7,3 Mio Euro für einen Eckpfeiler der Schulstadt

Die Sanierung des Hauptgebäudes der Friedrich-List-Gemeinschaftsschule in Mössingen startete im August 2016, und eigentlich sollte der Umbau ein Jahr später bereits abgeschlossen sein.
Von
cay
Mössingen

Bild: Uli Rippmann

Nicht gesetzt

Zwei Jahre später als geplant wurde das generalüberholte, unter Denkmalschutz stehende und 1967 eröffnete Lehmbruck-Gebäude am Donnerstagabend nun feierlich eingeweiht. „Heute gibt’s ein großes Fest, das Ihr alle nie vergesst“, sangen die Musicalklassen zur Begrüßung. Musikalische Beiträge waren auch von den Bläserklassen zu hören. Als Eckpfeiler der Schulstadt Mössingen bezeichnete Oberbürgermeister Michael Bulander den Haupttrakt der Gemeinschaftsschule. Die Sanierung verstecke sich im Verborgenen, sagte Bulander. „Das Schulgebäude erstrahlt in neuem Glanz, hat aber nichts von seinem alten Charme verloren.“ Ertüchtigt wurde im Hauptgebäude nicht nur der Brandschutz, erklärte Architekt Ernst-Martin Rempfer. Auch Heizung, Belüftung, Beleuchtung und Bühnentechnik wurden überholt, ein Lift eingebaut und die Fenster renoviert. Ein Lernatelier kam hinzu, außerdem ein neuer Aufenthaltsraum. Bei neuen Bauteilen habe man versucht, „zurückhaltend und im Sinne der Architektur Lehmbrucks“ zu gestalten. „Denkmal und Moderne schließen sich nicht aus“, sagte Schulleiter Udo Kranich. „Wir freuen uns über die neue alte Schule und holen pädagogisch alles aus ihr raus“, ergänzte Konrektor Martin Stern.