Kinderrechte: Zukunft von Anti-Gewalt-Projekt in Ofterdingen steht auf tönernen Füßen

Wird die Schwester von den Eltern systematisch bevorzugt, kann das beim Bruder tiefe Wunden hinterlassen. Körperliche Gewalt hinterlässt ebenfalls seelische Wunden. -Anti-Gewalt-Projekte sollen Kinder stark machen und für unangenehme Situationen rüsten.
Sebastian Kahnert/dpa- Das Anti-Gewalt-Projekt „Kinder stark machen“ stärkt Vorschulkinder in Ofterdingen.
- Über 80 Kinder nahmen 2024/2025 in Kitas daran teil, begleitet von Handpuppen und Hausaufgaben.
- Ziel: Kinder lernen, Gefühle zu vertrauen, Bedürfnisse zu äußern und Hilfe zu suchen.
- 62 % der Kosten wurden von der Stiftung „Bündnis für Kinder“ getragen.
- Die dauerhafte Finanzierung des Projekts ist noch unklar; die Gemeinde sucht nach Lösungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die sie die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft sind, ist es für Kinder am schwersten, sich gegen Willkür, Unrecht und Gewalt zu wehren. Umso wichtiger ist es, dass sie wissen, wo sie in bestimmten Situationen Hilfe bekommen können. Dies ist daher auch ein Teil des Gewaltpräventionsprojektes „Kinder stark machen“, an dem im Kindergarten-Jahr 2024/2025 mehr als 80 Vorschulkinder der Ofterdinger Kitas teilnahmen. Das Projekt soll Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken. Ziel ist auch, dass sie in der Lage sind, sich selbst und anderen zu helfen. Dazu lernen die Kinder nicht zuletzt, auf ihr Gefühl zu vertrauen.
Die Präventionsstelle der Polizei sowie Mitarbeiterinnen der Sophienpflege informierten bei einer gemeinsamen Veranstaltung zunächst die betreffenden Eltern über die Inhalte des Projektes und die große Bedeutung von Prävention. In den folgenden Wochen lernten die Kinder dann laut Gemeindeverwaltung „auf kindgerechte Art und Weise ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, klar zu kommunizieren und was sie tun können, wenn diese übergangen werden“. Dabei seien die Vorschulkinder „ganz begeistert“ von der Handpuppe gewesen, die sie jeden Projekttag begleitete, und hätten eifrig sogar Hausaufgaben gemacht.
Weitere finanzielle Förderung des Projekts ist unsicher
Möglich gemacht wurde das Projekt durch eine einmalige Förderung der Stiftung „Bündnis für Kinder“, die sage und schreibe 62 Prozent der Projektkosten beisteuert. Die Gemeindeverwaltung will nach eigener Auskunft das Projekt auch künftig „für alle Vorschulkinder anbieten können und fest als Prävention in den Konzepten verankern“, wie es auf der Website heißt. „Leider ist aktuell die Finanzierung hierfür jedoch noch nicht geklärt.“ Für die Zukunft werde nach einer dauerhaften Lösung derzeit fieberhaft gesucht, so der Bürgermeister.
