Hauptleitung in Gomaringen gebrochen
: Gegen halb 1 floss das Wasser in Stockach wieder

Am Sonntagabend ist eine Hauptwasserleitung im Gomaringer Teilort gebrochen. Die Arbeiten zur Sicherstellung der Versorgung dauerten bis in die Nacht. Bürgermeister Steffen Heß erklärt die Ursache.
Von
Benjamin Breitmaier
Gomaringen
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In Teilen der Gemeinde Albershausen müssen die Bewohnerinnen und Bewohner das Trinkwasser abkochen, da es mit Keimen belastet ist.

ARCHIV - Mit Trinkwasser aus der heimischen Wasserleitung wird am 28.07.2016 in Mülheim (Nordrhein-Westfalen) ein Wasserglas gefüllt. (zu dpa "Behörde: Preis für Trinkwasser könnte wegen hoher Nitratwerte steigen" vom 10.06.2017) Foto: Roland Weihrauch/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

In Teilen von Gomaringen-Stockach sprudelt nichts mehr aus der Leitung. Die Arbeiten an einer Hauptwasserleitung dauerten bis in die späten Stunden des Sonntags.

Roland Weihrauch/dpa
  • Hauptwasserleitung in Gomaringen-Stockach gebrochen – Teile des Ortes ohne Trinkwasser.
  • Die Leitung von der Wasserversorgungsstelle Horn zur verlängerten Bachstraße ist betroffen.
  • Arbeiten laufen seit Sonntagabend und können mehrere Stunden dauern.
  • Die Leitung muss vorübergehend stillgelegt werden, Freigabe nach Behebung des Rohrbruchs.
  • Gemeinde informiert über gomaringen.de; Warnung stand 21.53 Uhr weiterhin aktiv.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Nachricht kommt um 20.36 Uhr am Sonntagabend in der Nina-Warnapp: Stockach ohne Trinkwasser. Die Warnung auf der Gemeinde-Website war zu dem Zeitpunkt bereits online:  „Heute Abend ist die Hauptwasserleitung von der Wasserversorgungsstelle Horn in Richtung verlängerte Bachstraße gebrochen.“

Laut Informationen der Verwaltung, die Bürgermeister Steffen Hess auch auf seinem privaten Instagram-Account veröffentlichte, wurde ein Teil  des Ortes nur mit weniger Wasser beziehungsweise gar keinem Wasser versorgt. „Etwa die Hälfte des Ortes war betroffen“, erklärt er am Montag gegenüber der SÜDWEST PRESSE. In diesem Zusammenhang musste die Hauptwasserleitung für eine gewisse Zeit stillgelegt werden.

Um 22 Uhr gab es Neuigkeiten: „In der Zwischenzeit konnte das Loch in der Wasserleitung lokalisiert werden. Die Leitung wird nun weiter freigegraben. Im Anschluss soll sie dann wieder abgedichtet werden, damit dann das Wasser in der Leitung fließen kann. Mit 1 bis 2 Stunden muss mindestens noch gerechnet werden.“

Doch was war der Grund für das Leck in der alten Gusseisen-Leitung? „Wir vermuten, dass sich ein Betonstück gelöst und durch Erdbewegungen an der Leitung gerieben hat“, erklärt Heß am Montag. Er erfuhr von den Nachbarn von dem Leck. „Eine Nachbarin hat gefragt, ob wir auch kein Wasser haben.“ Auf der Straße traf der Bürgermeister auf andere Nachbarn, denen es ähnlich ging. Er rief sofort den Bauhof an.

Das Leck ist bald gefunden, an der verlängerten Bachstraße sprudelt es. „Das war wie ein Wasserpilz“, berichtet Heß. Er kontaktiert die Feuerwehr.

Der Bauhof zögert nicht, gräbt das Privatgrundstück auf. Währenddessen erreicht Heß eine Rathaus-Mitarbeiterin, die eine Information zur Lage auf die Gemeinde-Website stellt.

Gegen 23.30 Uhr kann der Bauhof das Leck abdichten. Langsam wird die Leitung von unten nach oben wieder befüllt. „Sonst kann Luft in die Leitung gelangen, was zu weiteren Brüchen führen könnte“, erklärt Heß. „Gegen halb 1 war die Sache weitgehend abgeschlossen“, so der Bürgermeister.

Bereits um 0 Uhr informierte die Gemeinde: „Die Hauptwasserleitung konnte erfolgreich gefüllt und wieder freigegeben werden.“ Heß bedankt sich für das Verständnis der Bürgerschaft. Ein besonderer Dank gelte außerdem der Feuerwehr sowie der Bauhofmannschaft für den „engagierten und professionellen Einsatz“.

Jetzt werde die Wasserqualität geprüft. Langfristig wird Heß noch dieses Jahr dem Gemeinderat das Thema „zweite Leitung“ angehen. Der Prüfauftrag wurde bereits erteilt. Diese soll vom Wasserhaus Horn durch die Lindenstraße bis zur Ecke Hinterweilerstraße reichen.