Feuerwehreinsatz: Wohnhausbrand in Nehren

Der Brand begann im Erdgeschoss, hat sich dann aber schnell im ganzen Wohnhaus ausgebreitet.
Klaus Franke- Wohnhausbrand in Nehren: Seit dem frühen Morgen brennt ein Gebäude in der Gartenstraße.
- 50 Feuerwehrkräfte und 18 DRK-Rettungskräfte im Einsatz, elf Fahrzeuge vor Ort.
- Brand begann im Erdgeschoss, breitete sich schnell im ganzen Haus aus.
- Glutnester im Dachstuhl: Dachöffnung mit Motorsägen erforderlich.
- Eine Person leicht verletzt, konnte sich selbst retten und wurde in der Klinik untersucht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Alarm ging am Freitagmorgen, 6.47 Uhr, bei der Feuerwehr ein, berichtet der Nehrener Einsatzleiter Florian Michels. In der Gartenstraße in Nehren brennt ein Wohnhaus. In kurzer Zeit rücken rund 50 Einsatzkräfte der Wehren aus Nehren, Dußlingen, Mössingen und Tübingen mit elf Fahrzeugen aus, um gegen die Flammen zu kämpfen. Zudem sind bis zu 18 Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdienstes vor Ort.
Gegen 8.30 Uhr dringt nur noch Rauch aus den Fenstern des Wohnhauses. Der Brand war im Erdgeschoss ausgebrochen und habe sich rasch ausgebreitet, erklärt Einsatzleiter und Nehrener Feuerwehrkommandant Michels gegenüber der SÜDWEST PRESSE. „Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzungen waren Flammen in dem Stockwerk sichtbar, außerdem drang starker Rauch ins Freie“, heißt es im Bericht der Polizei.
Etwa eine Stunde später waren die Flammen besiegt. Um die Glutnester im Dachstuhl löschen zu können, musste das Dach mit Motorsägen geöffnet werden, erklärte Kommandant Michels noch am Morgen.
Eine leicht verletzte Person habe sich selbst aus dem Haus retten können und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Bei der Bewohnerin wurde eine Rauchgasvergiftung festgestellt. Am Anfang habe der Fokus auf Menschenrettung gelegen, so Michels, weil nicht klar war, ob sich weitere Personen im Obergeschoss befinden.
Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr, dürfte sich der Sachschaden nach vorläufigen Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro belaufen, wie die Polizei mitteilt. Das Gebäude sei nicht mehr bewohnbar. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

