Feriencamp Wirlewitz in Mössingen: Mit Power Paule auf Mission im Weltall

Ob die Rakete es bis ins Weltall schafft?
Mütter- und Familienzentrum- Feriencamp Wirlewitz in Mössingen: Kinder wurden zu Astronauten und suchten Power Paule.
- Die „MIA“-Mission startete mit der „Apaule 11“, der Kontakt zur Maus riss ab.
- Programm mit Weltraumkunde, Schnitzeljagd, Planetenschule und viel Basteln.
- Raketenbau und Kometenwurf gehörten dazu – Laserschwerter für Begegnungen im All.
- Elternfest als Duell: Kinder siegten gegen rote Aliens, ein grünes Alien brachte Paule zurück.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wieder trafen sich auf der Mössinger Olgahöhe junge Entdeckerinnen und Entdecker, um in die Trägheit der Sommerferien etwas Schwung zu bringen. Und Schwung brauchte es diesmal reichlich: Beim Feriencamp Wirlewitz ging es für die Kinder schließlich bis ins Weltall.
Im Mittelpunkt stand das Wirlewitz-Maskottchen Power Paule. Die Maus war mit der „Apaule 11“ zu einer geheimnisvollen „MIA“-Mission – Maus im All – gestartet. Doch dann brach der Kontakt ab. Also mussten sich die Kinder selbst zu Astronautinnen und Astronauten ausbilden lassen, um Power Paule wiederzufinden.
Erst mal Weltraumkunde
Dazu gehörte zunächst ein wenig Weltraumkunde. Bei einer Schnitzeljagd lernten die Kinder, laut Bericht des Veranstalters Mütter- und Familienzentrum, Sternbilder und Planeten kennen, in der „Planetenschule“ übten sie deren Reihenfolge. Gebastelt wurde ebenfalls reichlich: Es entstanden Kaleidoskope und Planetenmobile, T-Shirts und Weltraumpässe wurden gebatikt. Für alle Fälle stellten die Nachwuchs-Astronauten auch Laserschwerter her. Schließlich wusste niemand, wem man im All begegnen würde. Die Regel war einfach: Grüne Aliens sind freundlich, rote eher nicht.
Auch Raketenbau und Kometenwurf standen auf dem Programm. Beim Elternfest am Donnerstag kam es schließlich zum entscheidenden Duell: Die Kinder traten als Astronauten gegen die roten Aliens – gespielt von den Eltern – an. Nach dem Sieg der Kinder brachte ein grünes Besucheralien den verschollenen Power Paule zurück. Der hatte sich aus Angst vor den roten Aliens bislang nicht auf die Olgahöhe getraut.

Auch "Neigschmeckte" waren beim Camp willkommen. Hier das Besucheralien.
Mütter- und Familienzentrum20 Mitarbeiter packten mit an
Insgesamt beteiligten sich 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Campwochen. Die erste Woche war mit 60 Kindern ausgebucht, in der zweiten waren 48 dabei. Geleitet wurde die erste Woche von Sabrina Kutterer und Lotta Diez, die zweite von Diez und Julia Nikolic.
Der Camp-Tag begann für manche bereits um 8 Uhr mit Frühbetreuung und Frühstück. Um 9 Uhr trafen sich alle an der Schranke und durften mit dem jeweiligen Tagespasswort auf das Gelände. Neben den Workshops blieb Zeit für das, was Wirlewitz seit Jahren ausmacht: „Lager im Wald bauen, malen, basteln, singen oder den Taschenmesserführerschein machen", heißt es im Bericht der Veranstalter. Mittags kochte Ilse Castelana täglich frisch. Um 17 Uhr versammelten sich alle zur Abschlussrunde. In einer Geschichte war jeweils das Passwort für den nächsten Tag versteckt.
Nur am letzten Freitag spielte das Wetter nicht mit. Hagel, Regen und Wind vertrieben die Gruppe in die Hütte auf der Olgahöhe. Dort wurde gesungen und beim letzten Workshop eine Erinnerung an Wirlewitz 2026 gestaltet.

Außerirdisch schön, ist die Kulisse der Olgahöhe. Hier lauschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Geschichte in der Abendrunde.
Mütter- und Familienzentrum