Ein B27-Streifen gesperrt
: Erdrutsch verstopft Starkregenschutz in Dußlinger Tunnel

Vom 25. August an ist ein Streifen der Fahrtrichtung Tübingen im Dußlinger B27-Tunnel bis voraussichtlich 11. September gesperrt. Die Entwässerungsanlage funktioniert aktuell nicht.
Von
Benjamin Breitmaier
Dußlingen
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Auf diesem Streckenabschnitt zwischen Dußlingen und Ofterdingen begann die wilde Fahrt der beiden Angeklagten. Auf über 170 Stundenkilometer beschleunigte einer der Fahrer nach dem Tunnelausgang.

Auf diesem Streckenabschnitt zwischen Dußlingen und Ofterdingen begann die wilde Fahrt der beiden Angeklagten. Auf über 170 Stundenkilometer beschleunigte einer der Fahrer nach dem Tunnelausgang.

Benjamin Breitmaier
  • Im Dußlinger B27-Tunnel ist ein Fahrstreifen Richtung Tübingen gesperrt.
  • Grund sind Instandsetzungsarbeiten nach einer flächigen Böschungsrutschung.
  • Die Entwässerungsanlage ist verschüttet und derzeit nicht funktionsfähig.
  • Arbeiten laufen von Dienstag, 25. August, bis voraussichtlich Freitag, 11. September.
  • Fahrtrichtung Balingen bleibt frei – zusätzliche Unfallschäden werden mit behoben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war für Dußlingen ein Schreckensmoment: Der B27-Tunnel unter Wasser. Feuerwehr-Großeinsatz im Juni 2021. Bis zu vier Meter hoch stand die Flut – 60 Zentimeter höher, und der Tunnel wäre bis unters Dach vollgelaufen. Mehrere Menschen mussten gerettet werden. Das Thema beschäftigte sogar den Landtag. Mittlerweile sind Spundwände gebaut, der Wiesbach gebändigt und was vor fünf Jahren geschah, schien bereits in Vergessenheit zu geraten.

Doch die Erinnerungen flammen auf mit einer Pressemitteilung des Tübinger Landratsamts. Denn wie die Behörde berichtet, ist aktuell die Entwässerungsanlage nicht zu gebrauchen.

Deswegen muss am Tunnel von Dienstag, 25. August, an bis zum 11. September gewerkelt werden. Die Rede ist von Instandsetzungsarbeiten aufgrund „einer flächigen Böschungsrutschung“.

Die Anlage, die den Tunnel sonst bei Starkregenereignissen davor bewahrt, vollzulaufen, sei durch die Rutschung nicht mehr zu gebrauchen. „Durch diese Rutschung wurde die Entwässerungsanlage verschüttet und ist seither nicht funktionsfähig“, so das Landratsamt in seiner Mitteilung.

Um weitergehende Schädigungen und Rutschungen vorbeugen zu können, sei eine Sanierung der Böschungsrutschung „zwingend notwendig“. Da zusätzliche Arbeiten, wie die Behebung eines Unfallschadens im Tunnel noch umgesetzt werden müssen, sollen alle Arbeiten gemeinsam abgearbeitet werden.

Die Arbeiten erfolgen im Zeitraum von Dienstag, 25. August, bis voraussichtlich Freitag, 11. September, unter Aufrechterhaltung eines Fahrstreifens in Fahrtrichtung Tübingen. Die Fahrtrichtung Balingen sei von der Baumaßnahme nicht betroffen.