Weihnachts-Spendenaktion: Für kranke Kinder und verlassene Tiere

Mit unserer Weihnachts-Spendenaktion wollen wir dieses Jahr das Tierheim Reutlingen, den Tierschutzverein Münsingen und die Kinderklinik in Tübingen unterstützen.
Archiv- Weihnachts-Spendenaktion „Die gute Tat“ unterstützt Kinderklinik Tübingen und zwei Tierschutzvereine.
- Spendenziel: Verbesserung der Kinderbehandlung und Unterstützung von Tierheimen.
- Kinderklinik-Projekt „Zauberformel gegen Angst“ benötigt 350.000 bis 400.000 Euro.
- Tierschutzvereine kümmern sich um Streuner und Wildtiere, hohe Kosten durch Tierarztgebühren.
- Spendenkonto: Volksbank Ermstal-Alb, IBAN: DE 03 6409 1200 0233 4340 03.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In dieser von Vorfreude auf das Fest geprägten Vorweihnachtszeit, während der die Tage kürzer und die Nächte dank adventlicher Hintergrundbeleuchtung heimeliger werden, brummen die Innenstädte. Paketboten fahren hastig Geschenke aus. Auf Weihnachtsmärkten vermischen sich besinnliche Musik und freudiges Gelächter glühweintrinkender Gesellschaften. Aber es gibt diese anderen Momente, in denen verlieren sich Tragödien und Schicksale, oft unbemerkt von Nachbarn und Freunden. Abgeschliffen von den Mühlen des Alltags haben manche keine Lust, vielleicht auch keine Kraft und vor allem keinen Grund, sich Freude und Trubel hinzugeben. Jenen wollen wir mit unserer Weihnachts-Spendenaktion etwas Aufmerksamkeit schenken, wissend, niemals allen helfen zu können, die Zuwendung, auch in finanzieller Form, so dringend bräuchten.
Viele Bewerbungen
Nachdem wir in den zurückliegenden Wochen unsere Leser dazu aufgefordert hatten, uns Vorschläge für die Spendenaktion zu unterbreiten, meldeten sich einige Vereine und Organisationen, die es allemal verdient hätten, von uns berücksichtigt zu werden. Wir haben uns für drei Institutionen entschieden, die im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung möglichst viele Menschen erreichen und von deren Arbeit unsere verlagsinterne Jury am nachhaltigsten überzeugt war. Es sind: die Kinderklinik Tübingen, der Tierschutzverein Reutlingen (er betreibt das Tierheim Reutlingen) und der Tierschutzverein Münsingen.
Weihnachts-Spendenaktion „Die gute Tat“
Spenden für die Weihnachtsaktion „Die gute Tat“ richten Sie bitte an Südwest Presse Neckar-Alb GmbH & Co. KG unter dem Stichwort „Weihnachtsaktion“ an die Volksbank Ermstal-Alb, IBAN: DE 03 6409 1200 0233 4340 03.
Warum haben wir uns so entschieden? Die Kinderklinik bedarf keiner großen Begründung. Weihnachten ist das Fest der Kinder, wir wollen alles dafür tun, ihnen beizustehen, wenn sie krank sind, erst recht, wenn sie schwer krank sind. Wir können uns nicht immer nur auf gesetzlich zugesicherte medizinische Unterstützung verlassen. Manchmal braucht es mehr. Und das kostet Geld.
Von Tieren hat die Wissenschaft lange gedacht, es handle sich bei ihnen um Lebewesen ohne Moral und Fähigkeit zur Selbstreflexion. Vermutlich muss in dieser Hinsicht nachjustiert werden. Wer ein Haustier besitzt und sich darum kümmert, kennt die Sprache von Hund oder Katze. Ihre Gesichtsausdrücke sind so gut lesbar wie ein Kinderbuch. Freude, Angst, Trauer: All diese Gemütsbewegungen zeigen, ohne Tiere vermenschlichen zu wollen, dass sie zu Gefühlen fähig sind. Sollten wir also deren Leid nicht mindern, wo wir es können?
Tierschutzverein Münsingen
Den Tierschutzverein Münsingen gibt es bereits seit 1962. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich vorwiegend um Katzen, die vom Verein gesichert, kastriert, medizinisch versorgt und gepflegt werden, bis sie zur Vermittlung bereit sind und zu ihren neuen Familien ziehen können. „Da die Zahl der Streuner von Jahr zu Jahr größer wird und die Zahl und das Leid der Katzen dieses Jahr nicht bewältigbar erscheint, zusätzlich die Tierarztkosten gestiegen sind, werden auch unsere Kosten immer höher. Weil wir leider keine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht im Landkreis Reutlingen haben, wird dieses Problem, trotz der großen Mühen der Tierschutzvereine im Landkreis, wohl nicht behoben werden können, aber für jede einzelne Katze verändert unsere Hilfe das Leben“, teilt der Verein mit.
Tierschutzverein Reutlingen
Der Tierschutzverein betreibt das Tierheim, das in Hunde-, Katzen- und Kleintierstationen unterteilt ist. Eigentlich ist der Verein nur für Haustiere zuständig. Weil sich aber kaum jemand (außer Privatpersonen) institutionell um Wildtiere, etwa Igel oder Wildvögel kümmert, springt oft genug auch in diesen Fällen der Tierschutzverein ein. Der Verein wurde 1955 gegründet und hat momentan etwa 1.500 Mitglieder sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer. Diese unterstützen direkt im Sonntagsdienst bei der Versorgung der Tiere; teilweise kommen auch Personen während der Woche, um bei der Versorgung zu helfen. Es gibt Gassigeher, die mit den Hunden spazieren gehen, und Gassigehpaten, die sich um die schwierigeren Hunde kümmern. Bei den Katzen gibt es sogenannte Streichler, die versuchen, scheue Katzen zu zähmen oder ihnen einfach durch Streicheleinheiten ausreichend Zuwendung zu geben. Der finanzielle Aufwand betrug im Jahr 2023 1,23 Millionen Euro.
Kinderklinik Tübingen
In der Kinderklinik Tübingen soll das Projekt „Zauberformel gegen Angst“ durch unsere Spendenaktion unterstützt werden. Es geht darum, die Aufmerksamkeit der Kinder wegzulenken von der Angst vor der Behandlung. Klinikmitarbeiter verschiedener Professionen und aus diversen Fachbereichen haben sich zusammengetan, um Kinder bei diesen Themen besser begleiten zu können und Traumatisierungen vorzubeugen oder sie aufzulösen. Bei dem Projekt sind auch Maßnahmen geplant, die die Aufmerksamkeit der Kinder während der Untersuchung lenken.
Nachdem bereits einige Verfahren mit Erfolg getestet wurden, soll das Projekt nun in der Kinderklinik gezielt auf den Weg gebracht werden. Weil es dafür im Gesundheitssystem keine Mittel gibt, läuft das Projekt über die Stiftung Hilfe für kranke Kinder in der Tübinger Kinderklinik. Für die erste Projektstufe (2025 bis 2027) werden voraussichtlich 350.000 bis 400.000 Euro an Spenden benötigt. In einem ersten Schritt soll von dem Geld ein Schmerztherapeut in Teilzeit angestellt werden. Außerdem sollen Mitarbeiter aus Pflege und Medizin dafür teilweise freigestellt werden.

